Eilmeldung

Eilmeldung

EU will keine Desinformation bei kommenden Wahlkampagnen zulassen

Sie lesen gerade:

EU will keine Desinformation bei kommenden Wahlkampagnen zulassen

EU will keine Desinformation bei kommenden Wahlkampagnen zulassen
Schriftgrösse Aa Aa

Im nächsten Mai wählen die Bürger der EU ein neues Europäisches Parlament.

Die Institutionen sind sich der Gefahr einer Einmischung von außen und Desinformationskampagnen bewusst.

Deswegen werden Online-Plattformen genauestens beobachtet.

Der amerikanische Autor Johnathan Taplin ("Move fast and break things. How Facebook, Google and Amazon have cornered culture and undermined democracy") glaubt, dass die bekannten Internet-Riesen eine Bedrohung für die Demokratie darstellen.

"Ich denke, dass Facebook, YouTube, Twitter und zu einem gewissen Grad Amazon wirkliche Gefahren für die Demokratie sind, weil sie die Plattformen liefern, über die Desinformation verbreitet wird.

Diese Gefahr wird nur noch größer mit künstlicher Intelligenz.

Wir müssen dringend einen Weg finden, wie wir damit umgehen."

Für Taplin liegt die Gefahr in den Monopolstellungen. Zugleich erkennt er an, dass etwa Facebook um Abhilfe bemüht ist.

"Facebook unternimmt einen Versuch, sein Plattform von falschen Nutzern zu säubern.

Vor den französischen Wahlen wurden rund 30.000 gefälschte Konten gelöscht.

In den USA wurden allein in den letzten zwei Monaten fast eine Million beseitigt.

Diese Maßnahmen haben also begonnen."

Nach Meinung von Taplin ist die Europäische Union bei Datenschutz und dem Kampf gegen Desinformation beispielhaft.

Die USA sollten es ihr gleichtun.