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"The Public": Liebesbrief an Büchereien und Cincinnati

"The Public": Liebesbrief an Büchereien und Cincinnati
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In seinem neuen Film "The Public", der auf einer wahren Geschichte basiert, gibt Emilio Estevez den Ausgestoßenen und Gestrandeten eine Stimme. Eine Gruppe Obdachloser weigert sich die Bücherei in Cincinnati bei klirrender Kälte abends zu verlassen. Ein Akt zivilen Ungehorsams. Estevez war auf die Idee zu dem Film gekommen, als er in der Zeitung darüber las.

Bei der Filmpremiere in New York waren die Stars des Films da, unter anderem Alec Baldwin, oder auch Michael K. Williams, bekannt als Omar Little aus 'The Wire'.

Autor, Regisseur und Schauspieler Emilio Estevez erklärte:

"Ein Film über Büchereien, Obdachlosigkeit und Psychisch-Kranke, dafür findet man schwer Geldgeber. Das Bundesland Ohio hat uns finanziell unter die Arme gegriffen. Der Film ist ein Liebesbrief an Cincinnati und an Büchereien. Ein Film, zu Ehren der Außenseiter, derer, die an den Rand gedrängten, der Armen."

Michael K. Williams hat seine Sicht auf Bettler geändert, erzählt er. Der Schauspieler sagte: "Ich denke jetzt immer daran, diese Menschen auch wirklich wahrzunehmen. Die meisten sehen jemanden, der auf der Straße lebt, gegen ihm einen Dollar und gehen weiter. Jetzt bleibe ich stehen, rede ein bisschen mit ihnen. Ich blicke ihnen in die Augen und frage sie nach ihrem Namen, wie ihr Tag so läuft. Dann gebe ich ihnen ein paar Dollar. Und das macht einen Unterschied."

In den USA hat der Streifen gute Kritiken bekommen. Der beste Film in diesem Jahr bisher, schreibt das Onlineportal Hollywoodnews. The Public kommt jetzt auch in die Kinos in Europa.