Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

USA und China uneinig: Wie Europa profitieren könnte

USA und China uneinig: Wie Europa profitieren könnte
Copyright
REUTERS/Damir Sagolj/File Photo
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Trotz Eskalation bei den Handelsgesprächen haben die USA und China die Verhandlungen an diesem Freitag fortgesetzt. Nachdem die USA die Sonderzölle auf Importe aus China erhöht hatten, kündigte China Gegenmaßnahmen an.

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: Laut einer UN-Studie die europäischen Exporte zunehmen. Bereits vor der Erhöhung der Zölle war die Rede von Waren im Wert von 70 Milliarden US-Dollar.

Keine guten Aussichten für Weltwirtschaft

Unter dem Strich wird die Weltwirtschaft jedoch eher Schaden nehmen. Der "Internationale Währungsfonds" hat seine Wachstumsprognose für dieses Jahr heruntergeschraubt, internationale Lieferketten in der globalisierten Weltwirtschaft geraten ins Stocken.

Alicia García-Herrero, Forscherin der wirtschaftswissenschaftlichen Denkfabrik "Bruegel", appelliert an die Länder:

„Europa kann nur eine Botschaft an alle senden: Keine Vergeltung üben. Kein Land sollte es den USA gleichtun - alle sollten sich gemeinsam an den Tisch der Welthandelsorganisation setzen.“

Trotz der neuen Zölle zeigten sich die Anleger an der Börse am Freitag wieder etwas zuversichtlicher. Der DAX, der am Vortag noch auf den tiefsten Stand seit Mitte April gefallen war, erholte sich um etwa ein Prozent. Hintergrund: Die Spekulanten setzen darauf, dass der Vorstoß der USA der erste Schritt zur Einigung ist.