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Rarität: Ur-Porsche Typ 64 wird versteigert

Rarität: Ur-Porsche Typ 64 wird versteigert
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Silbrig, stromlinienförmig und in perfektem Zustand - Autoliebhaber wissen, dass es sich bei diesem Modell um ein ganz große Rarität handelt, einen Porsche 64. Im August soll er in Kalifornien versteigert werden. Ferdinand Porsche entwickelte den Sportwagentyp für die im Herbst 1939 geplante Rallye von Berlin nach Rom, die wegen Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht stattfinden sollte.

"Der Wagen ist so gut erhalten, dass man es kaum glauben möchte. Jedes Detail stimmt. Er wurde nie restauriert sondern einfach nur gut gepflegt. Dieses Auto ist wirklich ein ganz seltenes Stück Geschichte."
Marcus Görig
Sotheby's

Der Typ 64 gilt als Bindeglied zwischen dem VW Käfer und dem legendären Porsche 356. Dieses ist laut Auktionshaus das letzte noch existierende von drei Modellen. Das Auto sei seinerzeit von dem Automobilkonstrukteur Ferdinand Porsche und dessen Sohn Ferry gefahren worden.

Ferry Porsche verkaufte das Auto nach Angaben von Sotheby's Ende der 40er Jahre an den österreichischen Rennfahrer Otto Mathé. In den 90er Jahren erwarb der österreichische Porsche-Spezialist Thomas Gruber das Auto. Sein vierter Besitzer, der das Auto jetzt versteigern lässt, wollte anonym bleiben.

Sotheby`s rechnet mit einem Verkaufspreis von umgerechnet mehr als 18 Millionen Euro. Die Versteigerung findet vom 15. bis 17 August in Monterey statt.