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António Zambujo: Neues Album mit Grammy-Begleitung

António Zambujo: Neues Album mit Grammy-Begleitung
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Der portugiesische Musiker António Zambujo ist mit dem "Cante Alentejano" aufgewachsen. Der mehrstimmige Wechselgesang zählt zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Danach widmete er sich einem weiteren portugiesischen Gesangsstil, dem "Fado".

Heute hat er sich sein eigenes Musik-Genre geschaffen: Er kombiniert Popmusik mit lateinamerikanischen Rhythmen. Auf seinem neuesten Album "Do Avesso" wird Zambujo von der chilenischen Grammy-Gewinnerin Mon Laferte begleitet. Für Zambujo war das eine ganz besondere Begegnung:

"Sie ist wirklich eine großartige Sängerin. Ich war von ihrer Stimme fasziniert und dachte, dass sie sehr gut zu diesem Lied passen würde."

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Faible für romanische Sprachen

Das Stück "Madera de Deriva" hat der Uruguayer Jorge Drexler geschrieben. Es ist nicht das erste Mal, dass Zambujo auf Spanisch singt:

"Ich habe romanische Sprachen schon immer sehr gemocht. Vor allem Portugiesisch und Spanisch. Ich habe auch schon auf Französisch aufgenommen, ein Lied von Serge Gainsbourg etwa. Ich mag auch Italienisch. Obwohl ich noch nie etwas aufgenommen habe, habe ich bereits mit Freunden klassische italienische Lieder gesungen. Ich finde es spannend, den Klang anderer Sprachen zu erforschen. Es macht mir auch Spaß, auf Portugiesisch zu singen, es ist sehr musikalisch."

Vor ein paar Tagen spielte Zambujo in der ausverkauften Oper in Lyon. Die französischen Zuhörer waren von der portugiesischen Musik begeistert.

Musik kann jeder verstehen

Musik ist für Zambujo eine sehr universelle Sprache: "Viele verstehen die Gedichte gar nicht, trotzdem reagieren die Menschen sehr positiv, ihnen gefällt das, was sie im Konzert hören. Das war bisher immer so, und ich hoffe, dass das auch so bleibt."

In dieser Woche geht António Zambujo auf Tournee in Lateinamerika. Er spielt unter anderem beim "Festival de Fado". Nach ein paar Solo-Konzerten tritt er mit einer Band auf und reist nach Chile, Argentinien, Brasilien und Kolumbien, bevor er am 21. Juni wieder zurück nach Europa kommt.

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Publiée par António Zambujo sur Dimanche 26 mai 2019
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