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Scorsese-Premiere: "The Irishman"

Scorsese-Premiere: "The Irishman"
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Mit 79 Jahren hetzt Regisseur Martin Scorsese durch Europa, Festivals in London und Lyon, und jetzt Scorsese in Rom seinen neuen Film vorgestellt: The Irishman, der Ire. Mehr als einem Jahrzehnt war es nur ein Projekt, mit dem Dreh gab es eine Wiedervereinigung der Scorsese Familie: Robert De Niro, Al Pacino, Joe Pesci, Harvey Keitel…

Martin Scorsese, Regisseur

"Ich hatte Schauspieler, die alles für mich tun. Sie sind wunderbar, denn De Niro und Harvey Keitel, wir waren Freunde, als wir zusammen angefangen haben. Es war schon immer ein gutes Arbeiten mit ihnen. Das verbindet. Meine Mutter würde mit ihnen spielen, mein Vater... So wurde es eine Art Familie…"

De Niro spielt Frank Sheeran, einziger Irischer Killer in der Cosa Nostra, der amerikanischen Mafia. Kurz vor seinem Tod gestand er, den amerikansichen Gewerkschaftsführer Jimmy Hoffa getötet zu haben, gespielt von Al Pacino.

Martin Scorsese, Regisseur

"Niemand in Hollywood wollte uns finanzieren, wir haben es viel Jahre versucht, es war unmöglich. Dann kam Netflix. Man hat uns finanzielle und kreative Freiheit gegeben. Der Kompromiss ist, dass er nur vier Wochen im Kino ist, bevor er im Streaming gezeigt wird. Im Kino darf er trotzdem weiter laufen, also habe ich gedacht, für diesen Film ist es das beste Angebot. Ich würde auch wieder mit ihnen arbeiten, ohne Zweifel."

160 Millionen Dollar hat der Film gekostet, ein unbekannter Teil des Budgets ist in die digitale Verjüngung der Hauptdarsteller geflossen. Es ist eine Wiedervereinigung einer Familie, die seit den 70ern gemeinsam Filmgeschichte geschrieben hat - und es jetzt noch einmal wissen will.

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