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Thessaloniki: Filmfestival wird 60

Thessaloniki: Filmfestival wird 60
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Das Internationale Filmfestival von Thessaloniki feiert seinen 60. Geburtstag. Was einmal als kleines Filmfest für Südosteuropa anfing, hat sich zu einem wichtigen Event in der Filmwelt gemausert. 260 Filme aus der ganzen Welt werden bis zum 10. November gezeigt.

Festival-Direktor Orestis Andreadakis erklärt: "Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens unseres Festivals haben wir zwei neue Kategorien. Zum einen: 'Auf in die Zukunft', wo wir jungen Talenten aus der ganzen Welt mit ihren unterschiedlichen Ideen eine Chance geben. Dann 'Treffen wir unsere Nachbarn', wo wir uns besonders Filmen aus unseren Nachbarländern widmen."

In diesem Jahr sind 14 Streifen im offiziellen Wettbewerb der internationalen Spielfilme. Das Kriterium war der "Von-Oben-Effekt", also so wie die Astronauten die Erde sehen. Wir zeigen Ihnen zwei Beispiele:"

(1) "Wet Season" - Anthony Chen/Giraffe Pictures

In Anthony Chens zweitem Film "Wet Season" geht es um die Beziehung einer Lehrerin zu ihrem Schüler.

Anthony Chen: "Weibliche Rollen und die weibliche Identität haben mich schon immer angezogen. Darum ging es auch schon in meinem ersten Film. Jetzt ging mir einfach der Gedanke nicht mehr aus dem Sinn, eine 40-jährige Frau, sie geht auf eine neue Phase in ihrem Leben zu, und sie hat eine Midlife-Krise."

Chen: Von weiblicher Identität angezogen

(2) "Lillian" -Andreas Horvath/Ulrich Seidl Filmproduktion

In Andreas Horvaths Film "Lillian" geht es um eine junge Russin, die sich illegal in den USA aufhält. Er basiert auf einer wahren Geschichte.

Andreas Horvath: "Ich wollte eine Art Dokumentarfilm drehen, um das heutige Amerika zu zeigen. Was erfunden ist, ist die Reise der Russin. Aber andere Menschen spielen sich selbst in meinem Film. Gleichzeitig ist der Film eine Art Märchen. Ja, es wäre mir recht, wenn man ihn so sieht, nicht nur als ein Doku-Drama."

Am 10. November wird der "Goldene Alexander" vergeben.

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