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Österreich kämpft gegen Lawinen und Hochwasser

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Verheerende Unwetter setzen Österreich weiterhin zu.

Ein 80-Jähriger Mann ist tödlich verunglückt, nachdem sein Haus in in Bad Kleinkirchheim in Kärnten von einem Erdrutsch verschüttet wurde.

Zwei Frauen lebend gerettet

In Bad Gastein konnten zwei Frauen lebend aus zwei völlig zerstörten Wohnhäusern gerettet werden, berichten die "Salzburger Nachrichten". In der Nacht war eine Schlammlawine auf den Ort niedergegangen.

Im italienischen Südtirol ließ ein Erdrutsch einen Zug entgleisen. Verletzt wurde bei dem Unfall im Pustertal niemand.

Von der Außenwelt abgeschnitten

Auch in Kärnten und Tirol hat sich die Lage zugespitzt: Einige Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, berichtet die "Kleine Zeitung": das Lesachtal, das Mölltal und die Gemeinde Heiligenblut.

Die Einwohner wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Gebäude wurden evakuiert.

In Kärnten sind mehrere Seen über die Ufer getreten. Der Faaker See hatte am Sonntagabend einen Hochwasserstand, wie er statistisch nur alle 100 Jahre vorkommt.

Immer wieder Schlammlawinen

Vielerorts werden mit Erkundungsflügen kritische Hanglagen beobachtet. Da die Böden inzwischen sehr aufgeweicht sind, kommt es immer wieder zu Schlammlawinen.

Der Starkregen und Schnee führte in Österreich am Wochenende zu Stromausfällen, zahlreiche Straßen waren gesperrt.

Für die Nacht auf Dienstag wird wieder vor heftigem Schneefall gewarnt.