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Geschäfte mit Kalaschnikow: US-Behörden ermitteln gegen Swedbank

Geschäfte mit Kalaschnikow: US-Behörden ermitteln gegen Swedbank
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Gegen die schwedische Swedbank wird wegen möglicher Verstöße gegen die US-Sanktionen gegen Russland ermittelt. Wie der schwedische Fernsehsender SVT berichtet, werfen die US-Finanzbehörden der schwedischen Bank vor, an Überweisungen über Unternehmen auf dem Steuerparadies Britische Jungferninseln beteiligt gewesen zu sein. Großaktionäre des russischen Waffenherstellers Kalaschnikow hätten dem amerikanischen Gegenpart des Unternehmens so umgerechnet etwa eine Million Euro zukommen lassen.

Damit im schwedischen Fernsehen konfrontiert, sagte Swedbank-Chef Jens Henriksson, er werde keine Angaben zu den Kunden der Bank machen. Nur so viel: Er sei entsetzt und werde sich für Aufklärung einsetzen. Die Bank habe im Rahmen der laufenden internen Ermittlungen bisher keine Verstöße gegen Vorgaben der US-Behörden entdeckt.

Der von SVT berichtete Vorgang könnte einen Verstoß gegen die Sanktionen darstellen, die die USA nach der russischen Annexion der Krim-Halbinsel 2014 verhängten. Die Swedbank soll auch in den Geldwäscheskandal um die dänische Danske Bank involviert sein.

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