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Trump gegen Greta beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos

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Trump gegen Greta beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos
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Klimaaktivistin Greta Thunberg und US-Präsident Donald Trump haben sich in Davos ein Fernduell um den Klimaschutz geliefert. Die 17-jährige Schwedin Greta Thunberg verschärfte beim Treffen des Weltwirtschaftsforums noch einmal den Ton in der Klimadebatte.

Dafür gab es viel Applaus. Einen lässt das jedoch alles kalt.

"Die Tatsache, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen austreten, scheint alle zu empören und zu beunruhigen. Das sollte es auch. Aber das dabei die Verpflichtungen, die in der Pariser Vereinbarung unterzeichnet wurden scheitern, scheint die Mächtigen nicht im Geringsten zu stören".

Demonstranten entrollten in den Bergen ein Banner, während Trump die Alpen auf dem Weg nach Davos überflog. Trump und Thunberg sprachen kurz nacheinander in unterschiedlichen Räumen.

Der US-Präsident nahm weder das Wort Klimawandel noch den Namen Thunberg in den Mund und verbreitete bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums Optimismus:

"Dies ist die Zeit der großen Hoffnung und Freude, des Optimismus und des Handelns. Aber um die Möglichkeiten von morgen anzunehmen, müssen wir die ewigen Untergangspropheten und ihre Vorhersagen der Apokalypse zurückweisen".

Greta Thunberg hörte sich den Auftritt des US-Präsidenten an. Ihre Botschaft in Davos ist aber eine ganz andere:

"Die Welt steht in Flammen falls ihr das nicht mitbekommen habt und eure Untätigkeit heizt die Flammen stündlich an", so die Umweltaktivistin.