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Duell der Giganten? Habeck gegen Trump - eine besondere USA-Reise

Duell der Giganten? Habeck gegen Trump - eine besondere USA-Reise
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Grünen-Co-Chef Robert Habeck ist nach dem WEF 2020 in Davos in die USA gereist. 2009 war der inzwischen 50-Jährige schon einmal in Washington - damals war noch Barack Obama Präsident. Bei seinen Gesprächen in Washington stand jetzt Habecks Kritik der Trump-Rede offenbar im Mittelpunkt des Interesses. Laut FAZ-Online wurde das Treffen im US-Außenministerium sogar heruntergestuft, weil der Vorsitzende der Grünen Donald Trump als "Gegner" bezeichnet hatte.

Habeck - der in Deutschland als möglicher Kanzlerkandidat gilt - erklärte zu dem Austausch in der Europa-Abteilung des US-Außenministeriums: "Das hat zu einem sehr undiplomatischen, offenen und dadurch sehr ehrlichen und sehr erhellenden Gespräch geführt."

Robert Habeck hatte in einem Video in Davos auch von der "schlechtesten Rede, die ich je gehört habe," gesprochen und die Äußerungen des US-Präsidenten als "Desaster" bezeichnet. In Deutschland kritisierte nicht nur US-Botschafter Richard Grenell die heftige Kritik des Co-Vorsitzenden der Grünen. So schrieb Norbert Röttgen (CDU) auf Twitter: "Grünen-Chef #Habeck schafft es, sich mit seiner Kritik an Präsident #Trump selbst zu disqualifizieren. Man muss Trump nicht mögen, aber Habeck täte gut daran, sich zu erinnern, dass Trump der demokratisch gewählte Präsident des Landes ist, das unsere Sicherheit garantiert."

Andererseits gibt es auch Verständnis für Habeck und Lob. So sieht Markus Feldenkirchen im SPIEGEL die Auseinandersetzung zwischen Trump und Habeck als "Duell der Giganten." Dabei meint Feldenkirchen auch, dass es Trump ja ganz egal sei, wie seine Rede in Davos ankomme: "In Wahrheit ist es Donald Trump vollkommen schnuppe, vor welchem Auditorium er sich gerade äußert. Seine Adressaten sind immer dieselben: seine Basis im Herzland Amerikas, die ihm im Herbst die Wiederwahl bescheren soll. "

Im Internet gibt es verschiedene Positionen zum "Duell" zwischen Trump und Habeck.

Robert Habeck ist inzwischen von Washington nach El Paso weitergereist.

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