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Pharmagigant Sanofi plant Stellenabbau - Macron will Kündigungen vermeiden

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Emmanuel Macron an einem Sanofi-Standort bei Lyon
Emmanuel Macron an einem Sanofi-Standort bei Lyon   -   Copyright  Laurent Cipriani/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Der französische Pharmakonzern Sanofi hat den Abbau von rund 1.700 Arbeitsplätzen angekündigt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 100.000 Mitarbeiter.

Die Maßnahme ist Bestandteil eines bereits im Dezember angekündigten Kosteneinsparungsplans mit einem Volumen von zwei Milliarden Euro.

1.000 der 1.700 Stellen sollen laut Medienberichten über die kommenden drei Jahre hinweg in Frankreich abgebaut werden, wo Sanofi insgesamt rund 25.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Konkrete Schritte will die Unternehmensleitung erst nach Beratungen mit Gewerkschaften am 29. Juni bekanntgeben.

Aus Kreisen des Finanzministeriums hieß es, die französische Regierung wolle sich dafür einsetzen, dass es zu keinen Standortschließungen oder betriebsbedingten Kündigungen kommt.

Staatspräsident Emmanuel Macron hatte Mitte Juni eine Sanofi-Produktionsstätte in der Nähe von Lyon besucht.

Dort wird an einem Impfstoff gegen Covid-19 gearbeitet. Das Unternehmen versicherte, dass ein entsprechendes Serum allen Nationen zugänglich gemacht werden soll. Usprünglich wollte Sanofi die USA bevorzugt beliefern.