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"Perpetual Music" - Kunst auch in schwierigen Zeiten bewahren

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"Perpetual Music" - Kunst auch in schwierigen Zeiten bewahren
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Herz und Seele berühren - unter diesem Motto steht das Rolex Engagement in der Kunst. Es braucht Zeit, Exzellenz zu erreichen. Deshalb fördert das Uhren-Unternehmen nicht nur außergewöhnliche Talente und Institutionen, sondern initiiert auch besondere Veranstaltungen.

Um Musikern die Möglichkeit zu geben, Ihre Kunst zu bewahren, hat Rolex die "Perpetual Music"-Konzerte ins Leben gerufen. Sie sollen Musiker und Sänger während der schwierigen Zeit der COVID-19-Pandemie unterstützen. Die drei Konzerte in Italien, Deutschland und Frankreich werden jeweils von einem Rolex Markenbotschafter oder einer Rolex Markenbotschafterin geleitet und eingeführt.

Geschenkte Auftrittszeit und Aufmerksamkeit

Die etwa einhundert Künstler, die in die „Perpetual Music“-Konzerte eingebunden sind, werden in mehrfacher Hinsicht einen Nutzen aus dieser geschenkten Auftrittszeit und der Aufmerksamkeit ziehen. Dank des kostenlosen Streaming­dienstes, der bis Ende Oktober auf der Plattform medici.tv verfügbar ist, werden ihre Darbietungen an prestigeträchtigen Veranstaltungs­orten mit herrlicher Akustik und zusammen mit hervorragenden Künstlern eine weltweite Sichtbarkeit genießen. Dadurch erhalten die Künstler die Möglichkeit, mit ihrer Musik Hunderttausende Menschen in über 180 Ländern zu erreichen.

Zauberhafter Abend mit italienischen Arien

Der gefeierte Tenor Juan Diego Flórez leitete das erste von drei Rolex Perpetual Music-Konzerten zur Unterstützung von Sängern und Musikern in diesen schwierigen Zeiten. Der Abend in Rossinis Geburtsort - in der italienischen Küstenstadt Pesaro - brachte Künstler aus aller Welt und das Rossini-Sinfonieorchester auf die Bühne.

"Die Perpetual-Music-Konzerte sind eine wunderbare Initiative, sie helfen der Welt der Künste, insbesondere der klassischen Musik", meint der Rolex-Markenbotschafter. "Ich bin es gewohnt, eine Verbindung mit dem Publikum aufzubauen, zu sehen, wie ein volles Theater auf die Oper, auf die Handlung reagiert, nach einer Arie applaudiert. Man vermisst diese Stimmung, diese Energie aus dem Publikum."

Die aus Georgien stammende Sopranistin Nino Machaidze ist eine der von Flórez handverlesenen Sängerinnen: "Seit Monaten habe ich keine Auftritte gehabt, war zu Hause", erzählt die Sopranistin. "Ich kann es kaum erwarten, wieder auf der Bühne zu stehen, wieder mit einem Orchester zu singen, diesen Zauber zu spüren, den wir Künstler nur auf der Bühne erleben."

12 Arien aus Rossini-Opern: Ein Potpourri von größten Hits und Raritäten

Das Konzert im Teatro Rossini bestand aus zwölf Arien aus Rossini-Opern, darunter Stücke aus "Der Barbier von Sevilla" (Il barbiere di Siviglia) und "Wilhelm Tell" (Guillaume Tell) sowie Solo- und Ensemble-Darbietungen von Flórez und den Sängern, die mit allen Stimmen aufwarteten – von Sopran über Mezzosopran bis hin zu Tenor und Bariton. Das Rossini-Sinfonieorchester spielte unter der Leitung des amerikanischen Dirigenten Christopher Franklin:

"Als sie mir dieses Programm schickten, war ich wirklich glücklich: Denn manchmal hört man in Opernprogramme lediglich die 'größten Hits' - einige davon gibt es auch in diesem Programm, aber es gibt auch getragene, romantische Rossini-Arien, es gibt ein bisschen Drama und dann gibt es Stücke, die die Leute vielleicht noch nie gehört haben."

Flórez ist gleichermaßen für seinen ausdrucksstarken Gesang und seine Virtuosität wie für sein philanthropisches Engagement bekannt. Er sagt:

"Ich habe die Arie 't'arrendi al mesto pianto' gewählt, weil sie wirklich unbekannt ist. Da gibt es die 'cabaletta' - der schnelle Teil - und das ist vielleicht der extremste Rossini, den man finden kann, (singt) hohe Cs (singt) ein weiteres hohes C. Ich habe die Arie bereits aufgenommen, aber nie auf der Bühne gesungen, also warum nicht?"

Die beiden weiteren Rolex "Perpetual Music"-Konzerte werden Anfang September in Berlin (1. September) und Paris (3. September) aufgeführt.