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Wetterumschwung: Nass, kühler und gewittrig

Ein Gewitter zieht am Sonntag, den 31. Mai 2026, auf die Außenbezirke von Frankfurt am Main, Deutschland zu.
Ein Gewitter zieht am Sonntag, den 31. Mai 2026, auf die Außenbezirke von Frankfurt am Main, Deutschland zu. Copyright  AP Photo
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Von Nela Heidner
Zuerst veröffentlicht am
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Eigentlich ist heute meteorologischer Sommeranfang. Davon ist aber nach der Hitze der vergangenen Tage nicht viel zu spüren. Das Wetter wird nass und gewittrig - und normalisiert sich damit für diese Jahreszeit Anfang Juni.

Das sommerliche Intermezzo, das zuvor für Temperaturrekorde sorgte, wird sich in der ersten Juniwoche zunächst nicht fortsetzen.

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Heftige Gewitter mit starkem Regen und orkanartigen Böen hatten bereits am Wochenende Bäume entwurzelt, Fahrzeuge beschädigt und den Verkehr vorübergehend lahmgelegt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) verschärfte seine Warnungen deutlich. Für mehrere Regionen rund um Stuttgart, Nürnberg und Ulm galt zeitweise die zweithöchste Warnstufe (Rot).

Gewitter mit starkem Regen lösten am Sonntagabend im Erzgebirge und im Vogtland eine Vielzahl von Feuerwehreinsätzen aus.

In Niederbayern wurden zwei Menschen verletzt: Ein Ehepaar wurde in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) leicht verletzt, als ein Balken von einem Kirchengerüst herabfiel und sie am Kopf und an der Schulter traf. Beide erlitten Platzwunden. Vor allem die Region Passau in Niederbayern und Teile von Franken waren von Unwettern betroffen.

Gewittrige Regenfälle im Norden, Westen und Süden erwartet

Ab Dienstag ziehen aus Westen schauerartige, teils gewittrige Regenfälle auf, begleitet von einer zunehmend feuchten und instabilen Wetterlage. Zu Beginn der Woche liegen die Höchsttemperaturen meist zwischen 18 und 24 Grad, zur Wochenmitte werden vielerorts nur noch 17 bis 23 Grad erwartet.

Klimatologe Dr. Karsten Brandt warnt in der Bild vor allem vor der zweiten Wochenhälfte: "Ab Mittwoch, spätestens Donnerstag, ist regional mit kräftigen Niederschlägen und Starkregen zu rechnen." Während insbesondere im Westen und Süden die Gefahr für heftige Regenfälle zunimmt, bleibt es im Osten nach aktuellem Stand vielerorts vergleichsweise trocken.

Auch im Norden kommt es in der Nacht zum Mittwoch zu gewittrigen Regenfällen und teils zu Unwettern.

Die Unwetter können binnen einer Stunde bis zu 30 Liter Starkregen pro Quadratmeter bringen, begleitet von kräftigen Windböen bis 85 km/h und Hagelkörnern von bis zu drei Zentimetern Größe, sagen Meteorologen voraus.

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