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Dank "Tenet": Kinos füllen sich wieder

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Kino in Frankreich
Kino in Frankreich   -   Copyright  Michel Euler/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Einige rätseln immer noch, worum es in dem verschachtelten Spionage-Thriller eigentlich geht, fest steht:"Tenet" von Christopher Nolan war das Highlight in diesem Sommer.

Nicht nur auf der Leinwand, sondern auch an den Kinokassen. Gut 150 Millionen Dollar - also 126 Millionen Euro - hat der Streifen in weniger als zwei Wochen weltweit eingespielt. Trotz Corona.

Ein Film mit Sogeffekt, der viele europäische Kinogänger dazu animierte, die Hemmschwelle zu überwinden und trotz strikter Sicherheits- und Hygienevorschriften in ihre Lichtspielhäuser zurückzukehren.

In Abwesenheit internationaler Konkurrenz - von "Tenet" abgesehen - erwiesen sich einheimische Filmproduktionen als die großen Gewinner der Krise. Beispielsweise in Spanien die Fortsetzung der spanischen Komödie "Padre no hay más que uno" - mit spektakulären Eintrittszahlen gleich in der ersten Woche.

In Frankreich machte ebenfalls eine Komödie das Rennen: "Effacer l'histoire". Die Social-Media-Satire von Benoît Delépine und Gustave Kervern war im Februar auf den Filmfestspielen in Berlin mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet worden und soll bald auch in anderen europäischen Ländern anlaufen.

In Deutschland konnte unter den besonderen Corona-Bedingungen der Kinderfilm "Max und die Wilde 7" punkten. In Italien war es das Künstlerdrama "Volevo nascondermi" von Giorgio Diritti, für das Schauspieler Elio Germano - ebenfalls auf der jüngsten Berlinale - den Preis für den besten Darsteller erhalten hatte.