Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

OECD warnt: Corona drückt auf die Psyche und das BIP

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
euronews_icons_loading
Mann in Paris
Mann in Paris   -   Copyright  Francois Mori/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Schriftgrösse Aa Aa

Psychische Probleme betrafen bereits vor Covid-19 viele Menschen, haben jedoch seit Beginn der Coronakrise in Industrieländern massiv zugenommen - mit wirtschaftlichen Konsequenzen für die gesamte Gesellschaft.

Das geht aus einer jüngsten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Unterschiedlichste Bereiche sind betroffen: die Arbeitswelt, das Gesundheitswesen sowie Bildung und das soziale Leben.

Wirtschaftlich betrachtet belaufen sich die durch psychische Erkrankungen verursachten Kosten auf rund 4 % des europäischen Bruttoinlandsprodukts. Nicht nur wegen der Behandlungskosten, sondern wegen der geringeren Erwerbsbeteiligung und Produktivität.

Seit dem Beginn der COVID-19-Krise haben laut OECD psychische Leiden vor allem bei jungen Menschen stark zugenommen. In einigen Ländern hätten sich Angststörungen und Depressionen sogar verdoppelt.

Deswegen, so die dringende Empfehlung der OECD, sollten Staaten Betroffene besser unterstützen und früh eingreifen, um psychische Erkrankungen früh zu erkennen und zu behandeln.