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Animasyros: Pflichttermin für die Zeichentrickszene

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Animasyros: Pflichttermin für die Zeichentrickszene
Copyright  "Affairs of the Art" - Joanna Quinn
Von euronews
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Die Zeichentrickfilmfestspiele Animasyros auf der griechischen Insel Syros gehören zu den wichtigsten kulturellen Veranstaltungen des Landes. Weit über die Grenzen Griechenlands hinaus ist das Festival in der Zeichentrickszene ein Pflichttermin.

Besonders beeindruckt hat mich der Wunsch der Menschen, den Neuanfang nach der Pandemie in allen Bereichen der Kultur, auch im Zeichentrickfilm, zu erleben
Vassilis Karamitsanis
Festspielleiter

180 Werke wurden in diesem Jahr gezeigt, Auszeichnungen wurden in sieben Wettbewerbsklassen vergeben. Festspielleiter Vassilis Karamitsanis zog Bilanz: „Besonders beeindruckt hat mich der Wunsch der Menschen, den Neuanfang nach der Pandemie in allen Bereichen der Kultur, auch im Zeichentrickfilm, zu erleben. Ich werde immer die Ehrung der Freiheit, die mit der Feier des 200. Jahrestages der Ausrufung der griechischen Revolution verbunden ist, in Erinnerung behalten. Für uns war das eine strategische Entscheidung, die durch das Urteil des Publikums bestätigt wurde."

Die Britin Joanna Quinn wurde für ihren Film „Affairs of the Art" ausgezeichnet. Wie in ihren vorherigen Werken stand die Heldin Beryl im Mittelpunkt des Streifens. „Als ich die Möglichkeit entdecke, meine Zeichnungen zum Leben zu erwecken und ihnen Charakter und Bewegung zu verleihen, war ich wie besessen. Wahrscheinlich hat man die Kontrolle und Macht, weil man Leben erschaffen kann. Und die Menschen reagieren darauf. Es ist wahrscheinlich eine Kombination aus Kino, Zeichnen, Kunst und Gott“, so Quinn.

„Ausdrucksstärke, Lebendigkeit und Widerstandsfähigkeit"

„Syros war im 14. Jahr in Folge Gastgeber des Zeichentrickfestivals. Die Veranstaltung ist eine Bezugsgröße, nicht nur für den einheimischen, sondern auch den internationalen Zeichentrickfilm. In diesem Jahr hat die Veranstaltung wieder einmal ihre Ausdrucksstärke, Lebendigkeit und Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt“, berichtet der euronews-Reporter vor Ort.