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Die Neujahrsnacht zwischen Berlin und Dubai - Zurückhaltung oft Fehlanzeige

Berlin: Tausende Feiernde trotzten Unter den Linden dem Versammlungsverbot
Berlin: Tausende Feiernde trotzten Unter den Linden dem Versammlungsverbot Copyright Markus Schreiber/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit AP, dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Weltweit dauert das Ritual 26 Stunden, bis alle Zeitzonen in das neue Jahr gerutscht sind. Einen tragischen Ausgang nahm eine Silvesterfeier in Hennef bei Bonn.

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Millionen von Menschen haben in Moskau bei Minustemperaturen das neue Jahr im Freien begrüßt. An mehreren Orten fanden umfangreiche Feuerwerke statt , so auch am Roten Platz. Größere Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie gab es nicht.

Zurückhaltender wurde in Athen gefeiert, wo die Omikron-Variante des Coronavirus landesweit am stärksten präsent ist. Für die Silversternacht war die Sperrstunde für die Gastronomie trotzdem von Mitternacht auf 2 Uhr verlängert worden.

Erneut ohne die üblichen Massen von Besucherinnen und Besuchern wurde rund um das Brandenburger Tor der Start in 2022 zelebriert. Dort versammelten sich trotz Verbots Tausende Menschen. Nach Polizeiangaben hätten Tausende Menschen den Bereich Unter den Linden nach Mitternacht langsam wieder verlassen. Private Feiern waren wegen der Pandemie und vor allem aus Furcht vor der Omikron-Virusvariante bundesweit nur in kleinem Rahmen erlaubt.

Tragödie in Hennef

In Hennef bei Bonn kam ein 37-Jähriger Mann durch eine Explosion wahrscheinlich selbstgebastelter Böller ums Leben. Der Zwischenfall ereignete sich nach Polizeiangaben bei einer privaten Feier mit zehn Teilnehmenden. Es habe zuznächst einen großen Knall gegeben. Anschließend hätten der 37-Jährige und ein mitfeiernder 39-Jähriger leblos auf dem Boden gelegen. Für den 37-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Das andere Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht.

In Paris war es verboten, auf den Champs-Élysées mit Sekt oder Champagner anzustoßen. Trotzdem feierte dort eine große Menschenmenge. In Paris und Lyon gilt bis auf Weiteres wieder eine Maskenpflicht auch im Freien.

In Madrid standen etwa 7000 Menschen dicht gedrängt auf dem zentralen Platz Puerta del Sol, um das neue Jahr zu begrüßen. Die Behörden hatten die zulässige Teilnehmerzahl aufgrund der Ausbreitung der Omikron-Variante halbiert.

Silvester-Startschuss in der Südsee

Im Anschluss an einige Südseeinseln und Neuseeland war Sydney die erste Millionenmetropole weltweit, in der der Startschuss für eine lange Silvesternacht fiel. Obwohl sich im Bundesstaat Neusüdwales die Omikron-Variante explosionsartig ausbreitet, waren im Gegensatz zum Vorjahr wieder Zehntausende Schaulustige zugelassen.

Farbenfrohes Zentrum der Partys in Taiwan war der Bereich um den 101 Tower in Taipei. In Thailand - einem der wenigen Fernziele, an dem sich derzeit zahlreiche Erholungssuchende aufhalten - durften viele Lokale in der Silvesternacht ausnahmsweise bis 1.00 Uhr öffnen.

In der Hauptstadt Bangkok begrüßten Zehntausende Einheimische und Touristen das neue Jahr. Die Corona-Zahlen sind in Thailand bisher trotz der Omikron-Variante niedrig.

Mit einem gewohnt gigantischen Feuerwerk samt Lasershow am höchsten Gebäude der Welt, dem 828 Meter messenden Burj Khalifa, begrüßte Dubai das neue Jahr.

In vielen chinesischen Städten, darunter Peking und Wuhan, wurden Feuerwerke und größere Silvesterfeiern aus Angst vor Verbreitungen des Coronavirus abgesagt.

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