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Silvester mit vielen Einschränkungen: Wie Europa den Jahreswechsel begeht

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Von euronews
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Anstehen für einen Covid-Test in Paris
Anstehen für einen Covid-Test in Paris   -   Copyright  Michel Euler/ The Associated Press.

Ohne Feuerwerk, dafür mit Maskenpflicht im Freien wird in Paris und anderen Städten Frankreichs der Jahreswechsel gefeiert.

Paris: Glasflaschen- und Alkoholverkaufsverbot

In der Hauptstadt sind in der Neujahrsnacht unter anderem auf der Prachtstraße Champs-Elysées Glasflaschen verboten, auch der Verkauf alkoholischer Getränke in Glasbehältnissen ist zwischen 20 und 5 Uhr nicht gestattet.

Timothee Pujol, Student in Paris, sagt: "Ich will mit meinen Bekannten feiern, da gibt es durch die Pandemie keine großen Auswirkungen. Aber an der Universität gibt es große Einschränkungen. Da haben wir wieder Fernunterricht. Im vergangenen Jahr habe ich deswegen eine leichte Depression bekommen. Ich hoffe, dass die Auswirkungen diesmal geringer sind."

Um für einen weiteren möglicherweise deutlichen Anstieg an Covid-Erkrankten gewappnet zu sein, werden in Großbritannien behelfsmäßige Krankenhausanbauten errichtet.

Italien: Ansturm auf Teststellen

Italien hat zuletzt fast 127 000 neue Ansteckungsfälle binnen eines Tages verzeichnet. Um an Silvesterfeierlichkeiten teilnehmen zu können, unterziehen sich zahlreiche Menschen im Land einem Test - manchmal mit einem mulmigen Gefühl.

Die Römerin Livia Del Nero meint: "Ich finde es schockierend, dass hier auch Leute sind, die engen Kontakt zu Angesteckten oder selbst Covid hatten. Aber für die meisten hier geht es nur um Silvester, sie wollen feiern."

Berlin: Böllerverbot in mehr als 50 Straßenbereichen

In Berlin gilt in mehr als 50 Straßenbereichen, in denen normalerweise besonders viele Menschen zu Feiern zusammenkommen, ein Böllerverbot. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

In Barcelona gelten in der Neujahrsnacht ebenfalls Einschränkungen. Dagegen gingen hunderte Menschen auf die Straße. Die Ansteckungszahlen in Spanien sind zuletzt deutlich gestiegen, obwohl 80 Prozent der Bevölkerung geimpft ist.