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McDonald's zieht sich (temporär) aus Russland zurück

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Von Cornelia Trefflich
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Fast-Food-Riese McDonald's ist der nächste westliche Konzern, der seine Präsenz in Russland beendet.

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Wegen des Ukraine-Krieges wird die Schnellrestaurantkette McDonald's seine 850 Filialen in Russland vorübergehend schließen. Die rund 62.000 Angestellten des Unternehmens würden jedoch "für die Dauer dieser Situation" weiter bezahlt werden, schrieb das Unternehmen in einer Erklärung.

McDonald's war zuletzt wegen seiner anhaltenden Geschäftsaktivitäten in Russland immer stärker in die Kritik geraten - im Internet gab es Boykottaufrufe.

Neben McDonald's haben auch Starbuck's, Coca-Cola und Pepsico angekündigt, ihre Dienste in Russland einzustellen.

Wie lange die Geschäfte geschlossen bleiben werden, ist ungewiss. Der als temporär angekündigte Rückzug von McDonald's aus Russland ist symbolträchtig, so stand die Eröffnung der ersten McDonald's Filiale vor 32 Jahren im Zeichen der Öffnung Russland gegenüber dem Westen - nach Jahrzehnten des Kalten Krieges.

Mehr als 30.000 Menschen drängten sich 1990 vor dem Schnellrestaurant, das den Wind des Wandels versprühte. Der neuerliche Rückzug könnte einen bitteren Nachgeschmack bei den Russen hinterlassen, die sich schon längst an einen westlichen Lebensstil gewöhnt haben.

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