EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Internationale Atomenergiebehörde in Saporischschja: Grossi will Sicherheitsplan

Rafael Grossi
Rafael Grossi Copyright IAEA Press Office/AP
Copyright IAEA Press Office/AP
Von euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Eine Abordnung der Internationalen Atomenergiebehörde nahm das Kernkraftwerk in Saporischschja unter die Lupe. Der Leiter der Behörde, Rafael Grossi, will einen Sicherheitsplan ausarbeiten.

WERBUNG

Eine Abordnung der Internationalen Atomenergiebehörde unter der Leitung von Rafael Grossi hat vor Ort das ukrainische Kernkraftwerk nahe Saporischschja begutachtet. Die Anlage - die größte ihrer Art in Europa - steht unter russischer Kontrolle. Es gehe darum, einen Plan auszuarbeiten, um die Sicherheit der Kraftwerks zu gewährleisten, sagte Grossi.

„Es ist wichtig, dass wir den Dialog fortsetzen können. Ich danke Ihnen, dass Sie die Anwesenheit unserer Arbeitsgruppe hier seit September ermöglicht haben", betonte er.

Vor drei Wochen schlugen unweit des Kernkraftwerkes Geschosse ein, woraufhin die Anlage zeitweise vom Stromnetz getrennt war. Russland und die Ukraine gaben der jeweiligen Gegenseite die Schuld.

Grossi warnt, man erkenne zunehmende militärische Tätigkeiten in der Gegend, die Lage rund um das Kraftwerk habe sich nicht verbessert.

Am Montag tauschte sich Grossi mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskyj aus.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Lukaschenko will russische Atomwaffen, "um sich gegen den Westen zu wehren"

IAEA: Gefahr nuklearen Unfalls in Saporischschja "weiterhin sehr real"

"Das darf nicht passieren": AKW Saporischschja von drei Drohnen getroffen