Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Hurrikan Milton trifft Florida: Millionen ohne Strom, Tornados verwüsten Region

Hurrikan Milton ist in der Nacht auf die Küste Floridas getroffen.
Hurrikan Milton ist in der Nacht auf die Küste Floridas getroffen. Copyright  Rebecca Blackwell/Copyright 2024 The AP. All rights reserved.
Copyright Rebecca Blackwell/Copyright 2024 The AP. All rights reserved.
Von Euronews mit AP
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopieren Copy to clipboard Link kopiert!

Hurrikan Milton hat Florida als Sturm der Kategorie 3 getroffen und massive Verwüstungen angerichtet. Mehrere Tornados verursachten schwere Schäden. Es gibt Berichte über Todesfälle und Millionen Menschen sind ohne Strom. Die Rettungsmaßnahmen sind in vollem Gange.

Hurrikan Milton ist in der Nacht auf die Küste Floridas getroffen und hat als Sturm der Kategorie 3 schwere Verwüstungen hinterlassen.

WERBUNG
WERBUNG

Der Sturm brachte mehrere starke Tornados mit sich, die Millionen von Menschen ohne Strom zurückließen und bereits zahlreiche Todesopfer gefordert haben. Die genaue Zahl der Opfer ist noch unklar, da die Such- und Rettungsmaßnahmen erst nach dem Abflauen des Sturms beginnen konnten.

Zerstörungen in Tampa und Umgebung

In der Bucht von Tampa, einer Stadt an der Golfküste Floridas, wurde unter anderem das Dach eines Stadions durch die extremen Winde zerstört. Mehrere Baukräne wurden von den Böen umgerissen. Videos auf sozialen Medien zeigen weitreichende Zerstörungen an Gebäuden und Infrastruktur.

Über 2,6 Millionen Haushalte und Unternehmen sind nach Angaben von poweroutage.us ohne Strom. Die schwersten Stromausfälle wurden aus den Bezirken Sarasota und Manatee gemeldet, wo der Sturm auf Land traf.

Tornados sorgen für zusätzliche Zerstörung

Noch bevor der Hurrikan an Land ging, verursachte er eine Serie ungewöhnlich starker Tornados. "Es ist definitiv außergewöhnlich", sagte Victor Gensini, Meteorologieprofessor an der Northern Illinois University.

"Hurrikane verursachen Tornados, aber normalerweise sind diese nicht so stark. Was wir heute gesehen haben, erinnert eher an die Tornados, die wir im Frühling in den Great Plains sehen."

Evakuierungsaufrufe von Biden und lokalen Behörden

US-Präsident Joe Biden forderte Tausende Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen, bevor der Sturm das Festland erreichte. Er nannte den Hurrikan "den Sturm des Jahrhunderts" und versprach umfangreiche Hilfsmaßnahmen.

Die Regierung werde 20 Millionen Mahlzeiten, 40 Millionen Liter Wasser sowie militärische Einheiten und Such- und Rettungsteams zur Verfügung stellen.

Cathie Perkins, die Leiterin des Katastrophenschutzes im Bezirk Pinellas, warnte die Einwohner eindringlich: „Für diejenigen, die schon bei Hurrikan Helene getroffen wurden, wird das hier ein Knockout. Ihr müsst jetzt gehen, wenn ihr in Sicherheit sein wollt.“

Floridas Küste unter Schock

Die Region hatte sich noch nicht von den Folgen des Hurrikans Helene erholt, der nur zwei Wochen zuvor schwere Überschwemmungen verursacht und mindestens 230 Menschen das Leben gekostet hatte. Viele Einwohner hatten kaum Zeit, sich auf Milton vorzubereiten, und einige blieben in ihren Häusern eingeschlossen, als der Sturm nahte.

Am Donnerstagmorgen schwächte sich der Sturm zu einem Hurrikan der Kategorie 1 ab. Experten warnen jedoch weiterhin vor gefährlichen Winden und möglichen Überschwemmungen, die weitere Schäden an der Infrastruktur verursachen könnten.

Die Rettungs- und Aufräumarbeiten werden in den kommenden Tagen fortgesetzt, während die Behörden die Situation überwachen und den Betroffenen Hilfe zukommen lassen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Süden Russlands: Zweite Überschwemmung innerhalb einer Woche - Menschen weggeschwemmt

Mehrere Tote bei Ostereiersuche in Norddeutschland: Baum kippte um

Griechenland: Unwetter Erminio fordert Todesopfer in Attika