Nach Angaben des Euro-Mediterranen Seismologischen Zentrums ereignete sich das Beben in einer Tiefe von 15 Kilometern.
Zwei Erdbeben der Stärke 4,1 auf der Richterskala haben sich an diesem Donnerstag in der Region Lissabon ereignet. Das erste geschah um 12:14 Uhr, das zweite nur zwei Minuten später.
Nach Angaben des Euro-Mediterranean Seismological Centre (CSEM) wurde eines der Beben in einer Tiefe von 15 Kilometern registriert, das andere in einer Tiefe von zwei Kilometern.
Das Instituto Português do Mar e da Atmosfera (IPMA) bestätigte das Ereignis, das von Stationen des seismischen Netzes des Festlands aufgezeichnet wurde.
"Bislang liegen keine Berichte über Personen- oder Sachschäden vor", erklärte die Autoridade Nacional de Emergência e Proteção Civil (ANEPC), die die Bevölkerung aufrief, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, insbesondere in Gebieten, die kürzlich von Unwettern betroffen waren.
Die Erschütterungen waren über den Bezirk Lissabon hinaus zu spüren. Berichten zufolge wurden sie auch in Caldas da Rainha im Bezirk Leiria wahrgenommen.
Beim CSEM gingen zudem Meldungen ein, dass die Beben auch am Südufer des Tejo sowie in Ortschaften der Bezirke Santarém, Coimbra, Castelo Branco und Évora zu spüren waren.
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