Das Ehepaar wird seit dem 10. Fubrar vermisst. Nach tagelanger Suche ist das Auto des Paares in Zentralportugal in einem überfluteten Gebiet gefunden worden.
Das Auto von Venâncio (68) und Fátima (65) ist auf einer überfluteten Straße in Figueira da Foz entdeckt worden, einer Küstenstadt rund 40 Kilometer westlich von Coimbra in Zentralportugal. Das bestätigte eine Quelle des Territorialkommandos der GNR in Coimbra, der portugiesischen Nationalgarde.
„Ein Anwohner hatte das Fahrzeug gemeldet. Es wurde anschließend als das Auto des vermissten Paares identifiziert“, erklärte ein GNR-Beamter laut der Nachrichtenagentur Lusa.
Die Region Zentralportugal war in den vergangenen Tagen von heftigen Regenfällen betroffen. Mehrere Flüsse traten über die Ufer, Straßen wurden überflutet und zahlreiche Orte zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. Die Behörden warnten wiederholt vor gefährlichen Bedingungen im Straßenverkehr.
Bereits am Dienstag waren Einsatzkräfte vor Ort. Wegen des hohen Wasserstands konnten sie das Fahrzeug jedoch zunächst nicht lokalisieren. Die starke Strömung und aufgewirbelte Sedimente hatten das Wasser stark eingetrübt und die Suche erheblich erschwert.
Nach Angaben der Behörden war die betroffene Straße in der Nacht des Verschwindens gesperrt. Teile standen etwa einen Meter unter Wasser – eine Folge der anhaltenden starken Regenfälle in der Region.
Das Ehepaar aus Verride, einem Ort in der Gemeinde Montemor-o-Velho nahe Coimbra, war am Dienstag, dem 10. Februar, in die Universitätsstadt Coimbra unterwegs gewesen. Von dort kehrten sie nicht zurück.
„Sie kamen aus Coimbra und sind nicht nach Hause zurückgekehrt. Sie waren mit einem grünen Citroën Saxo unterwegs“, schrieb die Tochter auf Facebook und bat um Hinweise zum Verbleib ihrer Eltern.
Nach Angaben von Anwohnern hatte das Paar einen Termin in Coimbra wahrgenommen.