US-Präsident Donald Trump schockiert mit neuer Aussage. Auf Truth Social drohte er dem Iran: "Öffnet die verdammte Meerenge, ihr Verrückten."
US-Präsident Donald Trump hat wieder mit einer Äußerungen für Furore gesorgt. Diesmal mit einer, die man von ihm nicht erwarten würde: "Gepriesen sei Allah".
Trump, der die Straße von Hormus wieder öffnen will postete am Sonntag auf seiner Plattform Truth Social: "Der Dienstag wird im Iran ein Tag der Kraftwerke und der Brücken sein – alles auf einmal. So etwas hat es noch nie gegeben! Öffnet die verdammte Meerenge, ihr Verrückten, sonst werdet ihr die Hölle erleben – wartet nur ab! Gelobt sei Allah. Präsident Donald J. Trump."
Trump dem Iran bis zum 6. April Zeit, die Straße von Hormus zu öffnen.
Trump hatte seine Drohung in den vergangenen Tagen auf seinem Social-Media-Account in einer harschen Sprache wiederholt.
Der US-Präsident fordert die sofortige Öffnung der Straße von Hormus - andernfalls würde es "verheerende Konsequenzen" geben. Er rinnerte den Iran, dass die Frist, die er dem Iran gesetzt hatte, bald ablaufen würde.
"Erinnern Sie sich daran, dass ich dem Iran zehn Tage gegeben habe, um ein Abkommen zu schließen oder die Straße von Hormuz zu öffnen? Die Zeit läuft ab; es sind nur noch 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht", so Trump.
Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist einer der strategisch wichtigsten und wichtigsten Korridore für den Energietransport und wird seit Beginn des Krieges vom Iran blockiert.
Die Schließung der Meerenge hat die Weltmärkte erschüttert, die Energiepreise in die Höhe getrieben und die Angst vor Versorgungsengpässen geschürt.
Die Meerenge ist auch ein wichtiger Durchgang für Düngemittel, die für Europa bestimmt sind. Neben den Öl- und Gaslieferungen werden nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 13 Prozent der weltweiten Düngemittelausfuhren durch das Tor zum Meer am Golf transportiert.
Trump hat seine westlichen Partner wiederholt scharf kritisiert, weil sie seiner Forderung nach einer Seestreitkraft zur Wiederöffnung der Straße von Hormuz nicht nachgekommen sind, und diese Woche in einem Zeitungsinterview sogar erklärt, dass er einen Rückzug der Vereinigten Staaten aus der NATO in Erwägung zieht.