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Griechenland schickt 4 Wärmebild-Satelliten im Kampf gegen Waldbrände ins All

Abschuss von Wärmestrahlen
Abschuss von Wärmestrahlen Copyright  Υπουργείο Ψηφιακής Διακυβέρνησης
Copyright Υπουργείο Ψηφιακής Διακυβέρνησης
Von Foteini Doulgkeri
Zuerst veröffentlicht am
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Vier griechische Wärmebild-Satelliten haben ihren Betrieb aufgenommen, um Brände nahezu in Echtzeit zu erkennen und den Katastrophenschutz zu verbessern. Gleichzeitig liefern sie entscheidende Daten über die Umwelt und den Klimawandel.

Vier griechische Wärmebild-Satelliten sind erfolgreich mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete vom Weltraumbahnhof Vandenberg in Kalifornien gestartet und haben nun in der Umlaufbahn ihren Betrieb aufgenommen. Die Mission wurde im Rahmen des "Nationalen Mikrosatellitenprogramms" durchgeführt und ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Katastrophenschutzes und der Klimaresilienz in Griechenland.

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Das System wurde von OroraTech entwickelt und ist das erste nationale Satellitensystem, das speziell für die Branderkennung und -überwachung konzipiert wurde**.** Mit seiner Inbetriebnahme erhält Griechenland zum ersten Mal ein umfassendes Instrument zur Überwachung von Waldbränden, das die Prävention, die Bereitschaft und die sofortige Reaktion der zuständigen Behörden erheblich verbessern soll. Die gesammelten Daten werden in ein staatlichen Erdbeobachtungsprogramm integriert, wodurch ein einheitliches operatives Informationssystem für die öffentliche Verwaltung entsteht.

Die vier neuen Satelliten verfügen über fortschrittliche Wärmesensoren und sind so konzipiert ,dass sie Brände nahezu in Echtzeit erkennen und überwachen können. Sie werden ein kontinuierliches Bild der Entwicklung von Bränden liefern, neue den Ausbruch von Feuern frühzeitig erkennen und eine genaue Kartierung ihrer Auswirkungen ermöglichen.

Start der griechischen Wärmebildsatelliten
Start der griechischen Wärmebildsatelliten Griechenlands Digital-Ministerium

Genauere Daten zum Klimawandel

Gleichzeitig werden diese Satelliten hochpräzise Daten über die Temperatur von Meeren, Küstengebieten und Binnengewässern wie Seen und Stauseen liefern. Sie sollen auch verschiedene Landnutzungen erfassen, von der Land- und Forstwirtschaft bis hin zu städtischen Gebieten und Feuchtgebieten, und so zur systematischen Überwachung wichtiger Umwelt- und Klimaparameter beitragen. Dies wird die Fähigkeit Griechenlands stärken, fundierte Entscheidungen in Bereichen wie dem Schutz der Meeres- und Küstenumwelt, der Bewirtschaftung der Wasserressourcen, der landwirtschaftlichen Produktion und dem Kampf gegen den Klimawandel zu treffen.

Im Rahmen dieser Mission wurden auch zwei experimentelle Mikrosatelliten gestartet , um die Erde zu beobachten und neue Konnektivitätstechniken weiter zu entwickeln. Diese Satelliten werden nahezu in Echtzeit Daten für Anwendungen zur Ortung von Schiffen, die Überwachung von Überschwemmungen an der Küste, die Überwachung der Landwirtschaft und von Landnutzungsänderungen liefern. Gleichzeitig werden sie dazu dienen, fortschrittliche griechische Raumfahrttechnologien im Orbit zu validieren, einschließlich innovativer laseroptischer Kommunikationsanwendungen.

Von besonderer Bedeutung ist die Mission Hellenic Space Dawn, der erste griechische CubeSat-Zwilling für die Erdbeobachtung, mit dem neue griechische Raumfahrttechnologien sowohl im All als auch am Boden getestet und validiert werden sollen.

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