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ESC 2026: meistgestreamte Beiträge aller Zeiten und Publikumslieblinge

Vicky Leandros, Gewinnerin des 17. Eurovision Song Contests, bei den Kostümproben für die 70. Ausgabe in Wien, Montag, den elften Mai 2026
Vicky Leandros, Siegerin des 17. Eurovision Song Contest, bei der Kostümprobe zur 70. Auflage in Wien am Montag, dem elften Mai 2026 Copyright  AP/Martin Meissner
Copyright AP/Martin Meissner
Von Indrabati Lahiri
Zuerst veröffentlicht am
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Spotifys neue Studie zeigt, welche Beiträge beim Eurovision Song Contest bisher am häufigsten gestreamt wurden und welche Merkmale Sieger eint.

Fans auf der ganzen Welt stellen sich auf die Halbfinals des größten Musikwettbewerbs der Welt ein: den siebzigsten Eurovision Song Contest, der am Dienstagabend so richtig startet.

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Schon jetzt gibt es einige echte Ohrwürmer: 'Liekinheitin' von den Finnen Linda Lampenius und Pete Parkkonen, 'Ferto' des Griechen Akylas und 'My System' der Schwedin Felicia.

Doch der Wettbewerb blickt auf eine lange, bunte Geschichte zurück. In den vergangenen sieben Jahrzehnten sind zahlreiche ikonische Hits und Künstlerinnen und Künstler entstanden, die längst fest zum Pop-Erbe gehören.

Ein neuer Bericht von Spotify zeigt, welche Eurovision-Songs weltweit am häufigsten gestreamt werden. Er blickt auch auf Beiträge, die den begehrten Titel zwar verpassten, dafür aber in den Jahren danach riesige Erfolge feierten.

Spotify Hörerinnen und Hörer haben im vergangenen Jahr bereits mehr als eine Million Eurovision-Playlists erstellt und Contest-Titel über eineinhalb Milliarden Mal abgespielt.

Duncan Laurences 'Arcade' ist meistgestreamter ESC-Titel aller Zeiten

Der niederländische Sänger Duncan Laurence gewann 2019 mit 'Arcade' den Wettbewerb. Für europäische Nutzerinnen und Nutzer ist der Titel inzwischen der meistgestreamte Eurovision-Song überhaupt. Weltweit kommt er auf mehr als eineinhalb Milliarden Abrufe bei Spotify.

Auch 'Snap' der armenischen Künstlerin Rosa Linn belegt einen Spitzenplatz. Der Song ist der zweithäufigst gestreamte Beitrag und überschreitet die Marke von einer Milliarde Streams, obwohl er 2022 im Wettbewerb nur Rang zwanzig erreichte.

Auch andere Beiträge eroberten weltweit die Herzen: der Sieger von 2021, 'Zitti e Buoni' von Måneskin, der Gewinner-Song 'Tattoo' von Loreen aus dem Jahr 2023 sowie 'Fairytale', mit dem Alexander Rybak 2009 gewann.

Der Eurovision Song Contest dient seit Langem als Sprungbrett für einige der weltweit erfolgreichsten Acts.

ABBA aus Schweden, die 1974 beim Eurovision antraten, sind die meistgestreamte ESC-Band überhaupt. Ihre Songs bringen es zusammen auf mehr als zwölfeinhalb Milliarden Abrufe weltweit.

Die 2021 angetretenen Måneskin liegen mit neun Milliarden Streams auf Platz zwei. Dahinter folgt Céline Dion, die 1988 für die Schweiz sang, mit sieben Milliarden Abrufen.

Eurovision-Hits erobern Herzen weltweit

Viele Eurovision-Songs wurden im Lauf der Jahre zu Fanlieblingen, obwohl sie nicht gewonnen haben. Manche überflügelten später sogar die offiziellen Sieger-Titel.

Rosa Linns 'Snap' ging in ganz Europa in den sozialen Netzwerken viral. Der Song übertraf den ukrainischen Siegerbeitrag von 2022, 'Stefania' der Kalush Orchestra, obwohl er im Wettbewerb nur auf Platz zwanzig kam.

Ähnlich lief es beim portugiesischen Beitrag 'Deslocado' von NAPA. Er löste einen riesigen Trend aus, bei dem Nutzerinnen und Nutzer Videos aus ihrer Heimatstadt teilten. So wurde der Song zum meistgestreamten Titel des Eurovision-Jahrgangs 2025, obwohl er nur Rang einundzwanzig belegte.

Bei Gen Z stehen Beiträge wie 'Deslocado', 'Fairytale' und der slowenische Song 'Carpe Diem' von Joker Out aus dem Jahr 2023 hoch im Kurs. Ältere Generationen greifen eher zu Titeln wie 'Arcade', 'Snap' und 'Tattoo'.

Was macht einen Siegertitel beim ESC aus?

Ein Patentrezept für den Sieg beim Eurovision gibt es nicht. Spotify hat jedoch alle bisherigen Gewinner-Songs analysiert und dabei einige Muster erkannt.

Dem Streamingdienst zufolge finden erfolgreiche Titel meist die richtige Mischung aus emotionalem Groove und tanzbarer Energie. Oft liegt das Tempo bei etwa 127 Beats per Minute (BPM).

Als ideale Tonart gilt F-Dur im klassischen Vier-Viertel-Takt. Sie klingt hell, bleibt leicht mitsingbar und ist vielen Hörerinnen und Hörern vertraut.

Setzt man all diese Faktoren zusammen, kommt die Auswertung zu einem überraschenden Ergebnis: Irlands Siegertitel von 1987, 'Hold Me Now' von Johnny Logan (Quelle auf Englisch), kommt dem perfekten Eurovision-Song am nächsten, obwohl der Track mit 126 BPM minimal langsamer ist als der errechnete Idealwert.

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