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Von Wien bis Bergen: Die besten Orte fürs ESC-Finale 2026

Jonas Lovv aus Norwegen trat am Donnerstag, 14. Mai 2026, im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest in Wien mit dem Song „YA YA YA“ auf.
Der Norweger Jonas Lovv trat am Donnerstag, 14. Mai 2026, im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 in Wien auf. Er sang „YA YA YA“. Copyright  AP Photo/Martin Meissner
Copyright AP Photo/Martin Meissner
Von Indrabati Lahiri
Zuerst veröffentlicht am
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In Bars, Konzertsälen und auf Großleinwänden: Eurovision-Fans haben am Samstag beim großen Finale reichlich Auswahl, wo sie mitfiebern.

Als Musikfans sich auf das sehnlich erwartete Eurovision-Finale 2026 an diesem Samstagabend vorbereiten, machen viele aus der Show einen gemeinsamen Ausgehabend statt allein vor dem Fernseher zu sitzen.

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Im Vereinigten Königreich ist die Nachfrage nach öffentlichen Watch-Party-Orten wie Vorführsälen, Kinos und Live-Musikbühnen stark gestiegen. Nach Angaben von Tagvenue legten die Anfragen im Vorfeld des Finales im Jahresvergleich um 73 Prozent zu, besonders in London, Manchester und Birmingham.

Auch in Kontinentaleuropa wird dieses Phänomen immer verbreiteter. In mehreren großen Städten ziehen Bars, Open-Air-Orte und öffentliche Plätze inzwischen Tausende Menschen zu ausgelassenen Public-Viewing-Partys an.

„Eurovision ist längst mehr als eine Fernsehsendung. Der Wettbewerb wird zu einem gesellschaftlichen Ereignis, das Menschen gemeinsam erleben wollen“, sagte Artur Stepaniak, Geschäftsführer der Buchungsplattform Tagvenue.

Weiter sagte er: „Wir sehen eine wachsende Nachfrage nach Kinos, Vorführräumen und Live-Musik-Locations, weil Fans große Watch-Partys mit Freundinnen und Freunden organisieren. Die Daten zeigen, dass das Publikum große kulturelle Momente immer häufiger in gemeinsamer Atmosphäre erleben möchte – und Eurovision gehört zu den größten gemeinsamen TV-Ereignissen des Jahres.“

Doch wo lässt sich das Eurovision-Finale in diesem Jahr am besten verfolgen?

Wien, Österreich

Wien steht als Gastgeberstadt des Eurovision Song Contest 2026 natürlich ganz oben auf der Liste. Die größte offizielle Public-Viewing-Zone ist das Eurovision Village auf dem Rathausplatz.

Dort genießen Fans eine knisternde Atmosphäre voller Vorfreude, ein breites Angebot an Essen und zahlreiche Live-Auftritte.

Alternativ können sie zur Arena plus im St.-Jakob-Park gehen. Dort gibt es ein weiteres großes Public Viewing mit Vorprogramm und Auftritten zahlreicher internationaler Acts.

Auch das Naturhistorische Museum und die Kulturkirche Paulus richten spezielle Viewing-Events aus.

Bergen, Norwegen

Bergen war schon 1986 Gastgeber des Eurovision Song Contest, und die Begeisterung hält bis heute an. Nach Angaben von Eurovoix verfolgten im Jahr 2025 rund 844.000 Menschen in Norwegen den Wettbewerb. Das Land gehört seit Jahren zu den Staaten mit den höchsten Einschaltquoten.

Zur Eurovision-Woche blüht Bergen richtig auf: Die Stadt feiert mit großen Straßenfesten sowie Motto-Abenden in Bars und Restaurants.

Fans können am Samstagabend in den Irish Pub Finnegan’s! kommen; dort startet ab 20 Uhr eine große Watch-Party. Ebenfalls um 20 Uhr beginnt im Performing-Arts-Zentrum Cornerteateret eine spezielle Eurovision-Edition der Impro-Musikshow „Hit Happens“, bei der das Publikum den Abend mitgestaltet.

Neben den Watch-Partys locken in Bergen spektakuläre Fjorde, Berge und Landschaften sowie die historische Architektur an der Bryggen-Uferpromenade.

London, Vereinigtes Königreich

London bietet eine weitere ideale Kulisse für Eurovision-Abende. Die Bandbreite reicht von opulenten Clubnächten voller Glitzer bis zu gemütlichen Pub-Runden und Screenings in Brauereien.

Beliebt ist etwa The Garden Vauxhall, ein großer überdachter Biergarten mit Leinwand, Streetfood und Drag-Moderatorinnen. Oder Fans gehen zum Old Spitalfields Market und verfolgen das Spektakel auf einer riesigen Großbildwand.

Der Phoenix Arts Club bietet ein betont theatrales Ambiente mit Cabaret-Show und energiegeladenem Public Viewing. The Dial in Greenwich lädt zu einer Dachterrassen-Party mit Blick auf die Skyline der Stadt ein.

Malmö, Schweden

Malmö ist ein weiterer Hotspot für Watch-Partys. Die Stadt hat den Wettbewerb bereits drei Mal ausgerichtet: 1992, 2013 und 2024.

In Schweden nimmt man den Eurovision Song Contest sehr ernst. Das Land ist auch die Heimat der Disco-Legenden und früheren ESC-Stars ABBA.

In der kompakten, gut zu Fuß erkundbaren Stadt warten zahlreiche Public-Viewing-Flächen, Stadtfeste und Rahmenveranstaltungen. So lassen sich in einer Nacht problemlos mehrere Events verbinden.

Ein Tipp ist die Mezz Bar Eurovision 2026 Watch Party in Freight Island: Ab 18 Uhr gibt es dort Live-Übertragung auf Großleinwand, DJs, satten Sound und Bühnenauftritte.

Rund um die Malmö Arena und im nahen Stadtteil Hyllie herrscht ebenfalls dichtes Fan-Treiben. Auch auf dem historischen Platz Lilla Torg reihen sich Cafés und Bars, die eine Mischung aus Innen- und Außen-Partystimmung bieten.

Porto, Portugal

Porto eignet sich ebenfalls hervorragend für das große Eurovision-Grand-Finale. In diesem Jahr stehen mehrere speziell kuratierte, energiegeladene Events auf dem Programm.

Im Look.Sharp Café gibt es ein Live-Screening mit großer Final-Party und einem „Predict-the-Winner“-Spiel. Tickets kosten ab zehn Euro für den Eintritt mit Cocktail im Stehplatzbereich bis zu fünfundzwanzig Euro für das „Headliner Feast“.

Fans können außerdem in den Fino Golf Club kommen. Dort beginnt ab 19.30 Uhr eine Watch-Party mit Livemusik, Signature-Cocktails, Essen und Craft Beer.

Das Erasmus Student Network (ESN) veranstaltet ebenfalls mehrere Eurovision-Abende – mit viel Energie, mehr als 25 Gästen und einem sehr internationalen, kontaktfreudigen Publikum.

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