In Wien hat am Sonntag der Eurovision-Trubel begonnen. Tausende Fans strömen für Veranstaltungen und Konzerte in die Stadt, eine Woche vor dem großen Finale des Song Contests. Zugleich werden die Rufe nach einem Boykott wegen der Teilnahme Israels wieder lauter.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Eurovision Song Contest 2026 defilierten am Sonntagabend über den türkisfarbenen Teppich. Vor dem neugotischen Rathaus der Stadt drängten sich Tausende Fans und feuerten ihre Favoriten an.
Einige Künstler, darunter Søren Torpegaard Lund aus Dänemark, nahmen sich Zeit für kurze Gespräche, Selfies und ihre typischen Tanzmoves. Andere, wie Felicia aus Schweden, gingen deutlich schneller über den Teppich.
Insgesamt werden am Samstag 35 Acts um die Eurovision-Trophäe antreten.
Spanien, Irland, Island, die Niederlande und Slowenien bleiben der diesjährigen Ausgabe aus Protest gegen Israels Teilnahme fern.