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Malta: Bürger erhalten ChatGPT Plus gratis über nationales KI-Programm

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Von Roselyne Min
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Wer im Online-Identitätssystem Maltas registriert ist, kann nach einem kostenlosen Onlinekurs Zugang zu ChatGPT Plus beantragen.

OpenAI hat erstmals eine Partnerschaft mit einer nationalen Regierung geschlossen. Die Bezahlversion von ChatGPT steht damit den Einwohnerinnen und Einwohnern Maltas kostenlos zur Verfügung.

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OpenAI und die Regierung Maltas haben am Samstag eine Vereinbarung vorgestellt: Über ein staatlich organisiertes Programm zur Stärkung der KI-Kompetenz erhält jede Bürgerin und jeder Bürger für ein Jahr kostenlosen Zugang zum Chatbot für künstliche Intelligenz (KI).

Bürgerinnen, Bürger und andere Einwohner, die im Online-Identitätssystem Maltas registriert sind, können sich nach einem kostenlosen Online-Kurs namens „AI for All“ bewerben. Den Kurs hat die Universität Malta entwickelt.

Nach Angaben der Malta Digital Innovation Authority soll der Kurs erklären, was KI ist, wozu sie taugt und wo ihre Grenzen liegen – und wie Menschen sie zu Hause und im Beruf verantwortungsvoll einsetzen.

Die erste Phase des Programms startet den Angaben zufolge im Mai.

Die Malta Digital Innovation Authority verwaltet den Zugang zu den Gratisabonnements. Das Programm soll wachsen, je mehr Menschen den Kurs absolvieren.

„Indem wir diese Schulung mit kostenlosem Zugang zu den modernsten heute verfügbaren digitalen Werkzeugen verbinden, machen wir aus einem bisher abstrakten Konzept eine praktische Unterstützung für unsere Familien, Schülerinnen und Schüler, Studierenden und Beschäftigten“, sagte Silvio Schembri, Wirtschaftsminister und zuständig für Unternehmen und strategische Projekte, in einer Mitteilung.

Die Partnerschaft ist nach offiziellen Angaben die erste ihrer Art.

„Malta übernimmt hier eine Vorreiterrolle und zeigt, wie Staaten ihre Bürgerinnen und Bürger befähigen können, vom transformativen Potenzial von KI zu profitieren“, sagte George Osborne, Leiter des Bereichs „OpenAI for Countries“, einer Initiative von OpenAI, die sich an lokalen Prioritäten orientiert.

Die Kooperation ist Teil eines wachsenden Trends: Regierungen suchen praktische Wege, wie Menschen Vertrauen im Umgang mit KI gewinnen und sie für alltägliche Aufgaben nutzen können.

Im vergangenen Jahr hat Anthropic ein Projekt angekündigt, das allen Lehrkräften in Island Zugang zu Claude, dem firmeneigenen KI-Assistenten, verschafft. Das Angebot soll bei der Unterrichtsplanung, bei Unterrichtsmaterialien und bei Verwaltungsaufgaben helfen.

Im September 2025 kündigte OpenAI eine Zusammenarbeit mit der griechischen Regierung an. Die Technologie soll landesweit an weiterführenden Schulen und in Start-ups eingesetzt werden.

Im Februar 2025 unterzeichnete zudem die Regierung des Vereinigten Königreichs eine Absichtserklärung mit Anthropic. Ziel ist es, den Zugang zu staatlichen Informationen und Online-Diensten zu verbessern und die Interaktion der Bürgerinnen und Bürger damit zu erleichtern.

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