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Pfingsten im Vatikan: Papst richtet sich gegen "Übel des Krieges"

Papst Leo XIV feiert im Petersdom im Vatikan die Pfingstmesse und hält dabei den Hirtenstab, am 24. Mai 2026.
Papst Leo XIV. feiert in der Petersbasilika im Vatikan das Pfingsthochamt und hält dabei den Hirtenstab, 24. Mai 2026 Copyright  AP Photo
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Von Jeremiah Fisayo-Bambi
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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In seiner Predigt am Pfingstsonntag im Petersdom in Rom forderte Papst Leo die Menschen zur Gastfreundschaft auf. Und er erklärte, dass die moderne Welt auch "Irrtum und Gewalt" mit sich gebracht habe.

Papst Leo XIV. hat am Pfingstsonntag im Vatikan einen eindringlichen Appell für den Frieden lanciert. Er betete dafür, dass der Heilige Geist die Menschheit "vom Übel des Krieges" bewahren möge.

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"Lasst uns beten, dass er die Menschheit vom Elend befreit – erlöst wird sie nicht durch unermesslichen Reichtum, sondern durch ein unerschöpfliches Geschenk“, sagte der Pontifex während der Messe im Petersdom in Rom, an der mehr als 5.000 Gläubige teilnahmen.

Zu Pfingsten feiern Christen am 50. Tag nach Ostern den Heiligen Geist, der die Apostel laut Evangelium dazu aufforderte die Botschaft Jesu zu verbreiten. Doch nicht überall in Europa ist der Pfingstmontag ein Feiertag.

Der Papst betete auch dafür, dass der Heilige Geist die katholische Kirche in ihrer Mission erneuere, und Verwirrung in Gemeinschaft verwandle.

"Liebe Freunde, lasst uns heute mit brennenden Herzen beten, dass der Geist des Auferstandenen uns vom Übel des Krieges erlöst. Dieser wird nicht von einer Supermacht überwunden, sondern von der Allmacht der Liebe. Beten wir, dass er die Menschheit vom Elend befreit – erlöst wird sie nicht durch unermesslichen Reichtum, sondern durch ein unerschöpfliches Geschenk.“

Papst Leo XIV. erhebt die Hostie während der Pfingstmesse im Petersdom in Rom
Papst Leo XIV. erhebt die Hostie während der Pfingstmesse im Petersdom in Rom Gregorio Borgia/Copyright 2026 The AP. All rights reserved

Der Papst warnte, dass manche Neuerungen "der Welt kein neues Leben, sondern Irrtum und Gewalt bringen".

Dagegen, so sagte er, "erleuchtet der Heilige Geist die Gedanken und erfüllt unsere Herzen mit neuer Lebenskraft“.

Papst hatte zuvor US-Präsident Trump kritisiert

Schon zuvor hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche bewaffnete Konflikte und Kriege kritisiert. Besonders deutlich wurde dies im April, als US-Präsident Donald Trump versucht hatte, den Militäreinsatz im Iran als von göttlicher Macht gestützten "gerechten Krieg" darzustellen.

Papst Leo XIV. wies dies kategorisch zurück. Jesus, so betonte er, "hört nicht auf die Gebete derjenigen, die Krieg führen".

In seiner Predigt erläuterte Leo XIV. auch, an Pfingsten habe Jesus nicht die Waffen des Triumphs, sondern die Wunden seiner Kreuzigung gezeigt.

Der Papst forderte alle zur Gastfreundschaft auf und dazu, offen zu sein - auch für die, die ihre Türen für Gott, für andere, für die Hoffnung und für die Lebensfreude verschlossen haben.

Weitere Quellen • AP

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