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Waldbrand in Spanien: Behörden versetzen Militäreinheit für Notfälle in Alarmbereitschaft

Luftaufnahme des Waldbrands in der Sierra de Espuña in der Region Murcia in Spanien am zweiten Juni 2026.
Luftaufnahme des Waldbrands in der Sierra de Espuña in der Region Murcia in Spanien am 2. Juni 2026. Copyright  112
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Von Rafael Salido
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Der Brand bringt Murcias Regierung dazu, die Militärische Notfalleinheit in Alarmbereitschaft zu versetzen und den Plan Infomur auf Stufe 2 zu heben. Regionalregierung und Staatsvertreter streiten über bessere Abstimmung.

In der Sierra de Espuña im Hinterland der Provinz Murcia in Spanien ist ein Waldbrand ausgebrochen. Die Behörden haben einen Noteinsatz ausgelöst und die Militäreinheit für Notfälle UME in Alarmbereitschaft versetzt, weil starke Windböen die Entwicklung des Feuers deutlich erschweren könnten. Der Regionalpräsident Fernando López Miras erklärte, der UME-Verband bleibe in Bereitschaft, um bei einer Verschlechterung der Lage sofort eingreifen zu können.

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Der Delegierte der Zentralregierung in Murcia, Francisco Lucas, bestätigte, dass der Einsatz der UME bereits genehmigt sei und mehrere Einheiten in das betroffene Gebiet unterwegs seien. „Die Kräfte sind auf dem Weg“, sagte er. Zugleich betonte er die Notwendigkeit einer engeren Abstimmung der zuständigen Stellen und forderte die umgehende Einbindung des Zentrums für Notfallkoordination.

Das Feuer brach um 11:42 Uhr im Gebiet Llano de las Cabras aus. Es löste den Einsatz der Feuerwehr des regionalen Löschverbands aus, der Kräfte aus den Wachen in Lorca und Alhama-Totana entsandte. Seitdem kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Flammen und versuchen, den Brand einzudämmen, der seit der Mittagszeit weiter aktiv ist.

Die Behörden haben den Sonderplan für den Katastrophenschutz bei Waldbränden (Plan Infomur) auf Stufe zwei gesetzt. Diese Stufe gilt, wenn ein ernstes Risiko für Menschen oder Sachwerte besteht. Damit können außergewöhnliche Einsatzmittel angefordert werden; falls nötig, lässt sich auch ein Notstand von nationalem Interesse ausrufen, sollte sich das Feuer weiter zuspitzen.

Nach Angaben der UME sind mehrere Einheiten des III. Interventionsbataillons vom Stützpunkt Bétera in der Region Valencia aufgebrochen, um den Einsatz in Murcia zu verstärken. Die Verantwortlichen verfolgen den Brandverlauf laufend. Entscheidend bleiben dabei die anhaltend ungünstigen Wetterbedingungen, die den Einsatz zusätzlich erschweren.

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