Die New York Knicks schlugen die San Antonio Spurs 94:90 und holten die Serie.
Die New York Knicks haben am Samstagabend ihren ersten NBA-Titel seit mehr als 50 Jahren gefeiert. Sie setzten sich in der Finalserie mit vier zu eins gegen die San Antonio Spurs durch.
Der Bann von 53 Jahren ohne Meisterschaft endete dank eines starken Auftritts von Guard Jalen Brunson, der 45 Punkte erzielte. New York gewann 94:90 gegen das Team des französischen Supertalents Victor Wembanyama.
Es war erneut ein Comeback-Sieg für New York. Die Knicks lagen zwischenzeitlich zweistellig zurück, kämpften sich aber noch einmal in die Partie.
Nach der Partie wirkte Brunson, der im letzten Viertel 15 Punkte erzielte, überwältigt: „Ich weiß gar nicht, was ich gerade fühle.“
„Ich bin einfach nur voller Staunen. Ich weiß es nicht. Immer wenn uns jemand abgeschrieben hat, haben wir einen Weg gefunden, zurückzukommen und zu antworten“, sagte er weiter.
Der Erfolg der Knicks löste in ganz New York ausgelassene Feiern aus. Tausende Fans strömten auf die Straßen, um die erste Meisterschaft seit der Saison 1972/73 zu feiern.
Videos in den sozialen Netzwerken zeigen überfüllte Straßenpartys in mehreren Stadtteilen.
Auch US-Präsident Donald Trump gratulierte dem Team in einem Beitrag auf seinem Account bei Truth Social.
„Was für ein Jahr das war, aber noch wichtiger: was für unglaubliche Playoff-Siege wir alle gesehen haben, besonders die letzten vier, vielleicht die größten in der Geschichte des Basketballs“, schrieb er.
„Außerdem ist heute Abend ein Superstar geboren worden. Sein Name ist Jalen Brunson“, fügte er hinzu.
Auch New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani feierte den Sieg und kündigte an, dass am kommenden Dienstag eine Parade stattfinden wird, um den Sieg der Knicks zu feiern.