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Verpatzter Auftakt der WM 2026: Spanien schockt mit 0:0 gegen Kap Verde

Sidny Lopes Cabral von den Kapverden stößt den Spanier Marcos Llorente im WM-Spiel Spanien gegen Kapverden am Montag, 15. Juni 2026.
Sidny Lopes Cabral von den Kapverden stößt den Spanier Marcos Llorente im WM-Spiel Spanien gegen Kapverden am Montag, 15. Juni 2026. Copyright  AP Photo/Erik S. Lesser
Copyright AP Photo/Erik S. Lesser
Von Marina Neila
Zuerst veröffentlicht am
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Die Auswahl von Luis de la Fuente hat sich im ersten WM-Spiel am Außenseiter Kap Verde die Zähne ausgebissen. Es blieb beim ersten 0:0 dieser WM. Dabei wird La Roja aus Spanien von vielen als Favorit gehandelt.

Für Spanien blieb das Auftakt-Spiel der WM 2026 bis in die Schlussphase hinein intensiv. Die spanische Mannschaft schnürte Kap Verde in dessen eigener Hälfte ein. Das erhoffte Tor blieb jedoch aus, der Favorit startete mit einem enttäuschenden 0:0 in das Turnier.

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Die Spanier fanden im Zentrum weiter kaum Lücken und kamen nur selten zu klaren Chancen. Schüsse aus der zweiten Reihe zählten zu ihren wichtigsten Alternativen.

Lamine Yamal, Mikel Merino und Dani Olmo können es nicht richten

Coach Luis de la Fuente brachte frische Kräfte, um den Sieg zu erzwingen: Lamine Yamal und Mikel Merino kamen für Fabián und Gavi. Mit seinem dritten und letzten Wechsel schickte der Nationaltrainer Dani Olmo für Ferran Torres aufs Feld.

La Selección bestimmte zwar mit Pedri und Rodri als Taktgebern das Geschehen. Doch erneut tat sich das Team schwer beim letzten Pass, der die Abwehr von Kap Verde knacken und klare Chancen eröffnen sollte.

Die WM 2026 findet erstmals in drei Ländern statt: in den USA, Mexiko und Kanada. Das Turnier ist auf 48 Nationalmannschaften erweitert, verteilt auf zwölf Gruppen mit jeweils vier Teams. In der Vorrunde bestreitet jede Auswahl drei Spiele, und Spanien trifft in Gruppe H auf Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay. La Roja muss einen der ersten zwei Plätze belegen, um in die nächste Runde einzuziehen.

Sidny Lopes Cabral aus Kap Verde bedrängt den Spanier Marcos Llorente während des WM-Spiels zwischen Spanien und Kap Verde am Montag, 15. Juni 2026.
Sidny Lopes Cabral aus Kap Verde bedrängt den Spanier Marcos Llorente während des WM-Spiels zwischen Spanien und Kap Verde am Montag, 15. Juni 2026. AP Photo/Erik S. Lesser

Kap Verde stand tief und sehr geordnet in der Abwehr und widerstand den Angriffen des amtierenden Europameisters. Für den Inselstaat vor der Nordwestküste Afrikas ist es die erste WM-Teilnahme überhaupt. Und sie setzten auf ein strikt defensives Konzept, das Spanien in den ersten 45 Minuten weitgehend neutralisierte.

Die spanische Auswahl ging in Atlanta mit einem torlosen 0:0 gegen Kap Verde in die Pause. Denn in der ersten Hälfte konnte sie die gegnerische Abwehr nicht überwinden.

FIFA lässt Spanisch wieder zu

Die Begegnung findet nur einen Tag nach der Entscheidung der FIFA statt, Spanisch in allen Pressekonferenzen des Turniers wieder zuzulassen. Dieser Schritt beendete eine Kontroverse, die den Beginn der WM überschattet und bei Journalistinnen und Journalisten sowie den spanischsprachigen Teams Kritik ausgelöst hatte.

Die Auseinandersetzung war nach mehreren Vorfällen aufgekommen, bei denen Spieler und Reporterinnen auf andere Sprachen ausweichen mussten. Dabei sprechen sie sonst meist Spanisch, eine der Sprachen mit der stärksten Präsenz bei dieser Weltmeisterschaft.

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