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Britische Seebehörde: Frachter meldet Angriff im Roten Meer

Archivbild. Frachtschiff in Jemen
Archivbild. Frachtschiff in Jemen Copyright  AP
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die britische Behörde erklärte, Schiffe sollten mit besonderer Vorsicht fahren und jede verdächtige Aktivität umgehend melden.

Ein Frachtschiff ist offenbar am Sonntag im Roten Meer angegriffen worden. Das teilte eine britische Seefahrtsbehörde mit.

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Das britische „United Kingdom Maritime Trade Operations“-Zentrum (UKMTO) meldete den Vorfall vor der Küstenstadt Hodeida, die von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kontrolliert wird. Demnach habe das Schiff einen „Angriff durch unbekannte bewaffnete Angreifer“ rund 30 Seemeilen (55 Kilometer) südwestlich von Hodeida gemeldet.

Hodeida ist eine wichtige Hafenstadt an der Küste des Jemen.

Ein kleines Boot habe sich dem Frachter genähert und das Feuer eröffnet. Die bewaffnete Sicherheitsmannschaft an Bord habe daraufhin zurückgeschossen, bevor das Boot zu einem größeren Schiff zurückgekehrt sei, das etwa zwei Seemeilen (3,7 Kilometer) entfernt lag und dessen automatisches Identifikationssystem ausgeschaltet war, so das UKMTO.

Das Frachtschiff und seine Besatzung seien nach Angaben der britischen Behörde in Sicherheit, die Ermittlungen liefen.

Nach Angaben der UKMTO untersuchen die Behörden den Vorfall. Schiffe sollten das Gebiet mit Vorsicht passieren und verdächtige Aktivitäten der UKMTO melden, hieß es weiter.

Huthi-Rebellen in Jemen werden von Iran unterstützt

Im Jemen kontrollieren die Huthi-Rebellen große Gebiete und werden vom Mullah-Regime in Teheran unterstützt. Sie hatten zuvor gedroht, erneut Schiffe anzugreifen. Bisher hatte die Miliz jedoch keine neuen Angriffe durchgeführt.

Ein Huthi-Sprecher im Jemen reagierte nach Angaben der Nachrichtenagentur AP zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Die Rebellen hatten während des Gaza-Krieges wiederholt Drohnen und Raketen auf Schiffe abgefeuert, die durch die von ihnen kontrollierten Gebiete nahe der engen Meerenge Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres fahren. Dadurch wurden Reedereien gezwungen, ihre Routen um das südliche Afrika statt durch den Suezkanal zu verlegen.

Auch somalische Piraten waren zuletzt wieder weiter entfernt im Golf von Aden aktiv. So wurde am 1. Juli ein Schiff 76 Seemeilen (140 Kilometer) südlich der Hafenstadt Balhaf im Südosten Jemens angegriffen. Vier bewaffnete Männer auf einem kleinen Boot verursachten dabei laut UKMTO leichte Schäden an der Brücke des Schiffs.

Im vergangenen Jahr hatten die USA auch Luftangriffe auf den Jemen geflogen.

Die Lage entwickelt sich, weitere Informationen folgen.

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