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Russland vor Olympia-Comeback? IOC lockert jahrelange Sanktionen

Adeliia Petrosian, neutrale Einzelsportlerin, läuft im Frauenkürprogramm im Eiskunstlauf bei den Winterspielen 2026 in Mailand am 19. Februar 2026.
Adeliia Petrosian, neutrale Einzelsportlerin, läuft im Kürprogramm der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand, Italien, am 19. Februar. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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Russische Sportler dürfen wieder international starten, wenn sie die Anti-Doping-Auflagen erfüllen, teilte das IOC mit.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Auflagen für russische Athleten vor den Spielen 2028 in Los Angeles gelockert.

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Das IOC teilte am Dienstag mit, es habe die Suspendierung des Russischen Olympischen Komitees vorläufig aufgehoben. Damit könnten russische Sportlerinnen und Sportler bei Wettkämpfen in den USA wieder für ihr Land starten.

Das Russische Olympische Komitee war 2023 nach dem umfassenden Angriff Moskaus auf die Ukraine suspendiert worden. Nach einer gründlichen Analyse sei diese Sperre nun nicht mehr gerechtfertigt, erklärte das IOC.

Russische Athleten, die auf die internationale Bühne zurückkehren wollen, dürfen demnach antreten, sofern sie die geltenden Anti-Doping-Regeln erfüllen.

Ob Russland bei Olympia Flagge, Farben oder Hymne zeigen darf, ist noch offen. Das IOC will weiterhin keine Veranstaltungen in Russland ausrichten und keine russischen Offiziellen einladen.

Das Gremium betonte, seine Haltung zum Krieg in der Ukraine habe sich nicht geändert. Es verurteile Russlands umfassende Invasion vom Februar 2022 weiterhin scharf.

Einige Sportler aus Russland und Belarus gingen bereits als neutrale Athleten bei den Sommerspielen 2024 in Paris und bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo an den Start.

Der russische Sportminister Michail Degtjarjow reagierte auf Telegram und sprach von einem klaren Signal: Die olympische Bewegung müsse frei von Politik bleiben.

Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einem NATO-Gipfel 2026 in die Türkei gereist ist. Dort traf er NATO-Generalsekretär Mark Rutte.

Selenskyj erklärte, er habe Rutte über die Folgen der russischen Angriffe auf ukrainische Städte und Gemeinden informiert. Außerdem hätten sie über den anhaltenden Bedarf der Ukraine an Flugabwehrraketen gesprochen.

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