Die portugiesische Marine meldet über das Hydrographische Institut zwei marine Hitzewellen vor Faro vom 15. Juni bis zum neunten Juli. Die See stieg laut Boje Faro Costeira auf 26,1 Grad.
Die Portugiesische Marine hat am Donnerstag in einer Mitteilung neue Messdaten veröffentlicht. Die Boje von Faro, Teil des nationalen Überwachungsnetzes für Küstengewässer des Hydrographischen Instituts (MONIZEE), registrierte eine durchschnittliche tägliche Meeresoberflächentemperatur von rund 25 °C.
Die erste Meereshitzewelle stuften Fachleute als moderat ein. Sie erreichte einen täglichen Höchstwert von 23,3 °C, etwa 1,5 °C über der Schwelle des 90. Perzentils für diesen Tag. Die zweite Hitzewelle galt bereits als stark und brachte einen Höchstwert von 24,8 °C, rund 2,2 °C über dem 90. Perzentil.
Neben den Tagesmittelwerten, die zur Erkennung der Meereshitzewellen dienen, zeigen die Aufzeichnungen, dass die Meeresoberflächentemperatur im betrachteten Zeitraum einen Spitzenwert von 26,1 °C erreichte.
„Dieser Wert verdeutlicht das Ausmaß der beobachteten Erwärmung. Die Einstufung als Meereshitzewelle hängt jedoch von der Dauer des Ereignisses ab und nicht nur von einem einzelnen Temperaturmaximum“, heißt es in der Mitteilung.
Nach Angaben des Schreibens ermöglicht die Überwachung durch das Netzwerk MONIZEE, die Entwicklung der Meerestemperatur in Echtzeit zu verfolgen und Extremereignisse im portugiesischen Küstenmeer genauer zu erfassen.
„Diese Informationen sind wichtig für die Umweltüberwachung, für das Verständnis der thermischen Schwankungen des Ozeans und für die Unterstützung von Aktivitäten, die von den Bedingungen des Meeres abhängen“, fasst die Portugiesische Marine zusammen.