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Brand auf indonesischer Fähre: mindestens fünf Tote und 41 Vermisste

Rauch steigt aus dem Passagierschiff Mutiara Santosa zwei, das vor der Küste der Insel Madura in Indonesien brennt. Indonesische Such- und Rettungsbehörde, 02.08.2026
Rauch steigt vom Passagierschiff Mutiara Santosa 2 auf, nachdem es vor der Insel Madura in Indonesien in Brand geraten ist. Indonesische Such- und Rettungsbehörde, 02.08.2026 Copyright  AP Photo
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Von Lucy Davalou & Euronews mit AP
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Insgesamt wurden 225 Menschen von der Fähre vor Madura gerettet. Einige Passagiere sprangen ins Meer, um vor dem Feuer zu fliehen.

Mindestens fünf Menschen sind ums Leben gekommen, 41 weitere gelten noch als vermisst, nachdem am Sonntag eine indonesische Fähre auf offener See in Brand geraten ist. Nach Angaben der nationalen Such- und Rettungsbehörde sprangen einige Passagiere ins Meer, um den Flammen zu entkommen, und ein nahegelegenes Schiff nahm sie an Bord.

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Insgesamt retteten Einsatzkräfte 225 Menschen von Bord. Vier weitere Schiffe blieben in der Nähe in Bereitschaft, konnten sich der Fähre aber nicht nähern, weil sich brennbares Material an Bord befand, teilte die regionale Such- und Rettungsagentur in Surabaya mit.

Die Reederei erhielt nach eigenen Angaben einen Notruf des Kapitäns, der den Brand meldete, als das Schiff von Surabaya in Ostjava nach Makassar in Süd-Sulawesi unterwegs war.

Seit diesem Anruf gebe es jedoch keinen Kontakt mehr zum Kapitän, erklärten die Behörden. Eine größere Rettungsoperation sei aus Surabaya unterwegs, der Einsatzort liegt rund sechs Stunden entfernt.

Muhammad Masyhud, ein ranghoher Beamter im Verkehrsministerium, erklärte in einer Mitteilung: „Nach ersten Berichten aus dem Einsatzgebiet warten die Passagiere darauf, von Schiffen in der Nähe des Unglücksortes an Bord genommen zu werden.“

Weiter sagte er: „Die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung hat für uns oberste Priorität. Wir stehen in ständigem Kontakt mit allen zuständigen Stellen, damit die Evakuierung schnell, sicher und effizient ablaufen kann.“

Indonesien ist ein Archipel mit mehr als 17.000 Inseln und erlebt immer wieder Schiffsunglücke. Gründe sind unter anderem mangelhafte Einhaltung von Sicherheitsstandards und schwer vorhersehbare Wetterbedingungen.

Erst vergangenen Monat kamen mindestens vier Menschen ums Leben, 14 weitere galten als vermisst, nachdem eine Fähre mit mehr als 70 Menschen an Bord unweit der kleinen Tropeninsel Selayar südlich der deutlich größeren Insel Sulawesi gesunken war. Die Such- und Rettungsaktion wurde inzwischen eingestellt.

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