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Russischer Soldat schießt auf Kameraden und Zivilisten auf Krim: Vier Tote

Russische Soldaten auf der besetzten Krim, 2014
Russische Soldaten auf der besetzten Krim, 2014 Copyright  AP Photo, File
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Von Alexei Doval
Zuerst veröffentlicht am
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Bei einer Schießerei im Dorf Chmelnyzkyj auf der besetzten Krim sind vier Menschen ums Leben gekommen. Sicherheitskräfte nahmen einen Soldaten fest, der nach ersten Erkenntnissen das Feuer eröffnet haben soll.

Bei einer Schießerei nahe Sewastopol auf der von Russland besetzten Krim sind vier Menschen getötet und vier weitere verletzt worden. Das teilte der von Moskau eingesetzte Leiter der Stadtverwaltung, Michail Raswoschajew, mit.

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Nach seinen Angaben ereignete sich der Vorfall im Dorf Chmelnyzkyj. Ein Soldat habe nach ersten Erkenntnissen zunächst auf seine Kameraden geschossen. Dabei sei ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden.

Anschließend habe der Angreifer in Chmelnyzkyj drei weitere Menschen verletzt und drei Zivilisten getötet. Unter den Toten seien zwei Männer im Alter von 71 und 59 Jahren sowie eine 64-jährige Frau, schrieb Raswoschajew in sozialen Netzwerken.

Sicherheitskräfte nahmen den Angreifer den Angaben zufolge fest. Die Verletzten würden notfallmedizinisch versorgt. "Die Ärzte tun alles, um sie zu retten", erklärte Raswoschajew.

"Am Tatort arbeiten jetzt Einsatzkräfte, Ermittler und Forensiker. Alle Umstände und Gründe des Vorfalls werden geklärt", ergänzte der von Russland eingesetzte Verwaltungschef. Er rief die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren, sich nur auf offizielle Informationen zu verlassen und keine unbestätigten Gerüchte zu verbreiten.

Russland besetzte die ukrainische Halbinsel Krim im Jahr 2014 und annektierte sie völkerrechtswidrig. Seit Beginn des großangelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 greifen russische Truppen von dort aus regelmäßig Ziele auf ukrainischem Gebiet an.

In den vergangenen Wochen gerieten strategische Einrichtungen auf der Halbinsel zunehmend ins Visier ukrainischer Gegenangriffe. Diese zielen darauf ab, die Logistik der russischen Streitkräfte zu stören.

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