Am Stadtrand von St. Petersburg haben russische Feuerwehrleute am Sonntag ununterbrochen gegen einen Brand in einem Logistikzentrum gekämpft. Das Zentrum liegt direkt neben einem Gebäude des Onlinehändlers Ozon.
Aufnahmen des Katastrophenschutzministeriums zeigen Einsatzkräfte, die Schläuche durch Trümmer ziehen, während dichter Rauch über dem Gelände in Kolpino aufsteigt. Verletzte wurden nicht gemeldet, die Behörden äußerten sich nicht zur Brandursache.
Der Brand fällt in eine Phase, in der die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russische Logistikzentren ausweitet. Kyjiws Verteidigungsministerium erklärte am Samstag, man nehme nun Ozon ins Visier, Russlands zweitgrößten Online-Marktplatz, nachdem man wochenlang den Rivalen Wildberries angegriffen hatte.
Zwei weitere Ozon-Lagerhäuser wurden am Wochenende in den Regionen Samara und Orenburg getroffen. Ozon teilte mit, am Standort Orenburg sei der Betrieb ausgesetzt.