Oktoberfest 2026: Am Eröffnungswochenende kam fast jeder dritte Besucher aus dem Ausland - besonders Gäste aus den USA, Italien, Frankreich, Österreich und Polen. Dies stellte das Telefonunternehmen Telefonica Deutschland mit einer sogenannten Mobilitätsanalyse fest.
Während des Oktoberfestes steht das Mobilfunknetz rund um die Theresienwiese vor besonderen Herausforderungen. Die Firma Telefónica Deutschland baut jedes Jahr eigens für das Mega-Event ein vorübergehendes Mobilfunknetz auf.
"Das Oktoberfest ist heute so digital wie nie zuvor. Besucher teilen Videos, navigieren über ihr Smartphone, verabreden sich per Messenger oder bestellen ihre Heimfahrt per App. Deshalb errichten wir eigens für die Wiesn für zwei Wochen ein zusätzliches Mobilfunknetz, mit dem wir auch eine deutsche Kleinstadt versorgen könnten", erklärt Matthias Johannes, Gruppenleiter Special Projects von Telefónica Deutschland in einer Pressemitteilung. Es gehe dabei nicht nur um ein besseres Netzerlebnis der Besucherinnen und Besucher, auch die Kommunikation von Sicherheits- und Rettungskräften werde unterstützt.
Bereits am ersten Wochenende seien über dieses Netz rund 50.000 Gigabyte Daten übertragen worden, rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspreche dem Datenvolumen von mehreren Millionen hochauflösenden Fotos, so das Unternehmen.
Die Analyse der anonymisierten und aggregierten Mobilfunkdaten habe zudem ergeben, dass am Eröffnungswochenende jeder dritte Besucher aus dem Ausland gekommen sei. Besonders Gäste aus den USA, Italien, Frankreich, Österreich und Polen seien auf der Wiesen unterwegs gewesen.
Für Gesprächsstoff in den sozialen Medien sorgt jetzt auch ein Instagram-Video, in dem Luxustoiletten auf dem Oktoberfest gezeigt wurden - alles tiptop, Vogelgezwitscher inklusive:
Gepostet hat die schicken WCs Nadja Blochberger, die in einem weiteren Video betont, dass es keine VIP-Toiletten seien, sondern Toiletten für alle Gäste. Blochbergers Instagram-Storys vom Oktoberfest sind sehr beliebt, mittlerweile folgen über 80.000 Menschen der Wiesn-Kellnerin.
Im Interview mit "Unter der Bavaria - Dein Wiesnpodcast 2026" von RTL+ erzählt die Reise- und Foodbloggerin, dass sie seit 12 Jahren auf dem Oktoberfest kellnert.
Die 31jährige arbeitet in der „Münchner Knödelei“, einem kleinen Festzelt: "Deswegen ist es auch schön, weil du hast halt jedes Jahr immer die Leute, die immer wieder kommen. irgendwie auch geil, weil das so ein bisschen wie ein Wiedersehen jedes Mal ist."