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Stellantis legt wegen fehlender Teile vier französische Werke für mehrere Tage still

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Foto: AP -  Copyright  Carlos Osorio, archives
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Von Etienne Paponaud mit AFP
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Der italienisch-französisch-amerikanische Autobauer leidet unter der starken Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, vor allem von Gewerbekunden.

Der Autohersteller Stellantis hat am Dienstag, dem 29. September, angekündigt, seine Werke in Sochaux, Rennes, Mulhouse und Poissy im Oktober für fünf bis 15 Tage zu stoppen. Begründet wird der Schritt mit industriellen Problemen.

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Im ostfranzösischen Sochaux steht das traditionsreiche Peugeot-Werk, in dem Premium-SUV vom Band laufen, vom 23. bis 30. Oktober still. „Diese Entscheidung hängt mit einer unzureichenden Verfügbarkeit bestimmter Batterien für die Langstrecken-Versionen unserer Elektrofahrzeuge zusammen“, teilt der Hersteller in einer Pressemitteilung mit.

Stellantis betont, dass die dort gefertigten Fahrzeuge bei Firmenkunden besonders gefragt sind und dass die eigenen Lieferkapazitäten für Komponenten nicht mehr ausreichen.

Im Werk Rennes ist der Produktionsstopp vom 22. bis 30. Oktober geplant. In Mulhouse steht die Fertigung 15 Tage lang still, vom 15. bis 30. Oktober. Der Standort soll aus dem im Juni angekündigten Investitionspaket von 1 Milliarde Euro für Frankreich 400 Millionen Euro erhalten.

Dort will Stellantis ab 2029 drei neue Modelle montieren – Limousinen und kompakte SUV. Damit soll die Zukunft des Werks gesichert werden, das vor fast 60 Jahren eröffnet wurde.

Die Gewerkschaft CGT kritisiert die Entscheidung für Kurzarbeit. „Wenn wir weniger Autos bauen, sollten alle Beschäftigten bleiben, auch die Leiharbeiter. Senken wir die Taktzeiten und nutzen wir die Situation, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Beschäftigten weiterzubilden“, fordert die Gewerkschaft in einer Mitteilung.

Im Werk Poissy in der Pariser Region ruht die Produktion vom 19. bis 23. Oktober. Stellantis begründet dies damit, „die Produktion an die Marktnachfrage anzupassen und die Lagerbestände sehr genau zu steuern“. Bereits im April hatte der Konzern angekündigt, die Fertigung von Elektrofahrzeugen bis 2028 auslaufen zu lassen. Stattdessen soll der Standort sich auf die Produktion und das Recycling von Teilen sowie auf die Vorbereitung und Umrüstung von Fahrzeugen konzentrieren.

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