Zuvor hatte Nordkorea am Mittwoch zwei Typen strategischer, unter Wasser gestarteter Marschflugkörper getestet. Offenbar zur Stärkung seiner Marine.
Nordkorea hat nach eigenen Angaben am Samstag ein neues, von künstlicher Intelligenz gesteuertes Torpedosystem erprobt. Das Land setzt damit seine jüngste Serie von Waffentests fort.
Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete, bei dem Test sei das „superschnelle, präzise gesteuerte“ Torpedosystem Zam-2.0 eingesetzt worden. Es nutze künstliche Intelligenz, um Ziele zu erkennen und den Kurs zu steuern.
Der Bericht erklärte, der Test habe die Antriebssysteme der Waffe erfolgreich überprüft.
Der jüngste Versuch folgt auf die Erprobung von zwei Arten strategischer Marschflugkörper, die am Mittwoch aus dem Wasser gestartet wurden. Beobachter gehen davon aus, dass die Raketen von einem U-Boot abgefeuert wurden.
In den vergangenen Wochen hat Nordkorea zudem mehrere ballistische Raketen getestet. Das Regime will sein Arsenal ausbauen, während die Spannungen mit dem Nachbarn Südkorea weiter zunehmen.
Im August sagte US-Präsident Donald Trump vor Journalisten, Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un verfüge über „57 sehr mächtige Atomwaffen“. Zugleich pries er erneut das Verhältnis der beiden.
„Wissen Sie was, die Tatsache, dass ich mit ihm auskomme, ist etwas Gutes, nichts Schlechtes“, sagte Trump und fügte hinzu, Nordkoreas Atomarsenal hätte „niemals“ zugelassen werden dürfen.
Trump erklärte damals, er wolle sich noch im Laufe dieses Jahres erneut mit Kim treffen. Details zu den Plänen nannte er nicht.
Außerdem behauptete der Präsident Anfang des Monats, er verhindere „andauernd“ einen Krieg zwischen Nord- und Südkorea.