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Studie: Reisende wählen öfter nachhaltige Optionen für bessere Reisen

Natur und Outdoor-Ziele: wichtigste Wahl für nachhaltiges Reisen
Nachhaltiges Reisen: Natur- und Outdoorziele liegen vorn -  Copyright  Gregory Dalleau/Unsplash
Copyright Gregory Dalleau/Unsplash
Von Fakhriya M. Suleiman
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Nachhaltigkeit beeinflusst zunehmend unsere Reisepläne: Eine neue Studie zeigt, dass Naturerlebnisse, Panoramafahrten mit der Bahn und Reisen in unbekanntere Regionen Auslandsaufenthalte bereichern.

Angesichts der wachsenden Folgen des Klimawandels denken immer mehr Reisende über nachhaltige Alternativen nach – wann sie unterwegs sind, wohin sie fahren und mit welchem Verkehrsmittel. Das zeigt der Sustainable Travel Consumer Report von Trip.com.

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Für die Studie wurden 8.777 Menschen aus 29 Ländern in vier Weltregionen befragt. 37,2 Prozent der Reisenden würden demnach Ziele bevorzugen, in denen das Wetter seltener den Urlaub durcheinanderbringt. Der Trend setzt ein, nachdem Europa laut einem separaten Bericht den bislang „schlimmsten seit Beginn der Aufzeichnungen“ erlebt hat.

Trip.com stellte außerdem fest, dass 75,4 Prozent der Befragten Nachhaltigkeit als „wichtig bei Reiseentscheidungen“ hervorheben. 56,8 Prozent geben an, bewusst nachhaltigere Reiseoptionen zu wählen.

„Jede Reise hängt von der Welt ab, die sie umgibt: die Orte, die wir entdecken, die Natur, die wir genießen, und die Gemeinschaften, die jedes Ziel einzigartig machen“, sagte Jane Sun, CEO der Trip.com Group. „Damit Reisen auch für kommende Generationen blühen kann, muss auch diese Welt gedeihen.“

„Nachhaltigkeit wird zu einem wichtigen Bestandteil dessen, was Reisende schätzen. Sie ist nicht nur eine Verantwortung, sondern ein Weg, mehr zu erleben – von Ausflügen in die Natur und malerischen Bahnreisen bis hin zu weniger besuchten Destinationen.“

Unter jüngeren Reisenden ist das Interesse an Erlebnisangeboten besonders groß – etwa an Bahnreisen, Aktivitäten im Freien und Hotels mit klaren Nachhaltigkeitskonzepten. Ältere Reisende dagegen zieht es eher an Orte mit weniger Menschen; sie verreisen gern außerhalb der Hochsaison.

Laut Bericht zeigen jüngere Reisende eine „stärkere Hinwendung zu nachhaltigem Reisen über Absicht, Verhalten und Plattformwahl hinweg“. Bei den Befragten der Generation Z halten 44,3 Prozent Nachhaltigkeit bei Reiseentscheidungen für „sehr wichtig“, bei den Boomern sind es nur 23 Prozent.

Nachhaltige Reiseoptionen im Trend

Preis bleibt ein zentrales Kriterium und wird oft als Hürde gesehen. 32,9 Prozent der Reisenden wären nur bereit, ein zusätzliches ein bis fünf Prozent für eine nachhaltigere Reise zu zahlen. Fast sechs von zehn Vertreterinnen und Vertretern der Generation Z und der Millennials sind jedoch bereit, für ein besonders nachhaltiges Reiseerlebnis einen Aufpreis zu akzeptieren.

„Dies deutet darauf hin, dass Preisempfindlichkeit nicht automatisch bedeutet, dass niemand bereit ist, für ein nachhaltigeres Reiseerlebnis mehr auszugeben“, heißt es in dem Bericht.

Die Umfrage ergab außerdem, dass Ausflüge in die Natur und Outdoor-Ziele mit 41,6 Prozent die beliebteste nachhaltige Reiseform sind, wenn es darum geht, das Erlebnis zu bereichern.

Danach folgen malerische Bahnreisen (34,1 Prozent), Besuche weniger bekannter Reiseziele mit kleineren Besucherzahlen (32,7 Prozent), Aufenthalte in Hotels mit ausgeprägter Nachhaltigkeitspraxis (31,9 Prozent) sowie Reisen in der Nebensaison (29,6 Prozent).

Extremwetter und Attraktivität von Reisezielen

Extremwetter hat viele Menschen dazu gebracht, ihre Reisepläne zu ändern. 29,9 Prozent der Befragten haben eine Reise verschoben oder neu terminiert, 23,6 Prozent haben Saison oder Zeitpunkt der Reise angepasst. Weitere 21,9 Prozent sahen sich veranlasst, das Ziel zu wechseln.

Für die Attraktivität eines Reiseziels spielt eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderen emissionsärmeren Mobilitätsformen für 56 Prozent eine wichtige Rolle. 50,6 Prozent fühlen sich von Destinationen angezogen, die Natur- und Kulturerbe schützen. 37,2 Prozent der Reisenden wählen gezielt Orte mit geringerem Risiko für wetterbedingte Störungen.

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