Nach dem Zugunglück in Spanien am Mittwochmorgen mit mindestens 69 Todesopfern teilte das französische Außenministerium teilte am Donnerstag mit, dass mehrere französische Staatsbürger nicht erreichbar sind. Es wird vermutet, dass sie sich unter den Opfern befinden.
Mehrere französische Staatsangehörige könnten zu den Opfern des Zugunglücks gehören, das am Mittwochmorgen in der Region Kastilien-La Mancha in Spanien mindestens 69 Menschen das Leben kostete.
Nach Angaben des französischen Außenministeriums sind mehrere französische Staatsbürger nicht erreichbar. Das französische Außenministerium in Paris (Quai d’Orsay) nennt jedoch keine genaue Zahl.
„In diesem Stadium versuchen wir noch, mit mehreren unserer Staatsangehörigen Kontakt aufzunehmen und stehen mit ihren Familien in Verbindung“, heißt es. „Die Teams des Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten und unserer Botschaft in Spanien sind voll im Einsatz und verfolgen die Lage aufmerksam in engem Austausch mit den örtlichen Behörden.“
Am Mittwochmorgen führte eine Panne in dem System, das die Abstände zwischen den Zügen und ihre Geschwindigkeit überwacht, zum Stillstand von sechs Zügen. Der Fahrdienstleiter übernahm die Steuerung wieder manuell und ordnete an, dass die sechs Züge erneut losfahren.
Doch ein Zug konnte nicht wieder anfahren. Ein nachfolgender Zugsetzte seine Fahrt noch 25 Kilometer fort, bevor er auf das Heck des stehenden Zuges auffuhr. Die am Donnerstagmorgen aktualisierte Bilanz spricht von 69 Toten und etwa hundert Verletzten.
Bislang gibt es keine bestätigte Meldung, dass sich Deutsche unter den Opfern befinden.