In Brüssel setzt sich Reza Pahlavi, der Sohn des letzten iranischen Schahs und Oppositionspolitiker, für mehr Druck auf das Regime in Teheran ein. Der 66-Jährige ist Sprecher des Iran National Council, eines Dachverbands iranischer Exil-Oppositionsgruppen.
Im Interview mit Euronews sagte er: "Die Botschaft lautet: Wenn das Tier verwundet ist und Rache suchen wird, lasst es nicht weiterleben. Und genau darum geht es hier. Dieses Regime hat gezeigt, dass es bereit ist, für sein eigenes Überleben bis zum Äußersten zu gehen – nicht nur, indem es die eigene Bevölkerung zum Schweigen bringt, sondern indem es mittlerweile nicht nur den Seeverkehr bedroht, sondern auch Länder in der Region mit Raketenangriffen attackiert und vielleicht sogar noch weiter geht".
Pahlavi, der in den USA lebt, fordert die EU dazu auf, im Kampf gegen die iranische Führung dieselbe Entschlossenheit an den Tag zu legen wie gegenüber Russlands Präsident Wladimir Putin.
Er erklärte: „Man darf einfach nicht zulassen, dass ein solches terroristisches Regime weiter überlebt und existiert.“
Laut Reza Pahlavi würde mehr Unterstützung für die Menchen in Iran durch die EU und die USA zum Zusammenbruch des Regimes in Teheran führen.