Usbekistan fördert die Einführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen durch öffentliche und private Initiativen und sendet damit klarere Signale an Verbraucher und Investoren.
Usbekistan strebt an, dass bis 2030 50 % des städtischen Fuhrparks aus Elektrobussen bestehen, was durch erhebliche Investitionen in moderne Verkehrsmittel unterstützt wird. Im Juli 2025 waren landesweit über 73.000 Elektrofahrzeuge zugelassen, davon fast 56.000 in Taschkent, was auf eine starke Akzeptanz in den Städten hindeutet. Die Importe von Elektroautos steigen rapide an: Zwischen Januar und August 2025 wurden rund 29.000 Elektroautos importiert, was etwa 70 % der Pkw-Einfuhren ausmacht.
Zwei Straßenbahnlinien aus der Tschechischen Republik bedienen nun Samarkand und befördern täglich bis zu 10.000 Fahrgäste, wodurch Staus und Emissionen verringert werden. Im Rahmen der „Green City“-Initiative verkehren 100 E-Busse auf 10 Hauptstrecken, die jeweils nur eine Tagesladung für bis zu 400 km benötigen. Bis 2030 plant Taschkent, mindestens 500 weitere Elektrobusse einzusetzen.
Die inländische Produktion wird ausgeweitet, um der wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Fahrzeugen gerecht zu werden. BYD begann die Produktion im Jahr 2024 mit 4.000 Einheiten, überschritt 20.000 im Jahr 2025 und plant, bis 2026 50.000 Fahrzeuge zu produzieren.