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Umstrittene Premiere: Trumps Unterschrift ziert künftig US-Dollar-Scheine

US-Finanzministerium unter Trump will seine Unterschrift auf alle Dollar-Scheine setzen
USA: Trumps Finanzministerium druckt seine Unterschrift auf alle US-Dollar-Scheine Copyright  AP Photo - Canva
Copyright AP Photo - Canva
Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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Das Finanzministerium unter Donald Trump will auf allen Dollarnoten seine Unterschrift anbringen. Bisher tragen US-Banknoten keine Signatur des Präsidenten.

Das US-Finanzministerium will auf allen neuen Geldscheinen die Unterschrift von Donald Trump anbringen.

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Das wäre ein Novum für einen amtierenden Präsidenten. Auf US-Banknoten stehen traditionell die Unterschriften des Finanzministers und des Schatzmeisters, nicht die des Präsidenten. So ist es seit 1861.

Ab Juni könnte Trumps Signatur auf allen neu gedruckten Banknoten erscheinen, zunächst auf 100-Dollar-Scheinen, weitere Stückelungen sollen folgen.

Finanzminister Scott Bessent bezeichnete den Schritt als Anerkennung „beispiellosen Wirtschaftswachstums, anhaltender Dominanz des Dollars und fiskalischer Stärke“.

Schatzmeister Brandon Beach ging noch weiter. Er nannte Trump den „Architekten der wirtschaftlichen Wiedergeburt des amerikanischen Goldenen Zeitalters“ und erklärte, sein Name auf dem Geld sei „nicht nur angemessen, sondern auch hochverdient“.

Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der Trumps Porträt auch auf eine Münze kommen soll. Dieses Vorhaben stößt auf heftige Kritik, denn US-Bundesrecht verbietet die Darstellung eines lebenden Präsidenten auf US-Währung.

Euronews Culture hatte vergangene Woche berichtet, dass eine Gedenkmünze aus Gold mit dem Bildnis Donald Trumps von der US Commission of Fine Arts genehmigt worden ist, deren Mitglieder den Entwurf einstimmig absegneten.

Trump hatte die Mitglieder der Commission of Fine Arts im vergangenen Jahr entlassen und durch Vertraute ersetzt.

Wie bei der 24-Karat-Goldmünze erklärt das Finanzministerium, der Plan, Trumps Unterschrift auf allen neuen Banknoten zu platzieren, solle an den 250. Geburtstag der Nation erinnern.

Michael Bordo, Direktor des Center for Monetary and Financial History an der Rutgers University, rechnet mit heftigem politischen Widerstand. Er wisse jedoch nicht, „ob damit eine rechtliche rote Linie überschritten ist“, da der Finanzminister womöglich das Recht habe zu bestimmen, wer die Banknoten unterschreibt.

Die Demokraten kritisieren das Vorhaben scharf. Die Abgeordnete Shontel Brown schrieb auf X, der Plan des Finanzministeriums sei „widerlich und unamerikanisch“.

Und weiter: „Aber zumindest erinnert er uns daran, wem wir danken dürfen, wenn wir mehr für Sprit, Waren und Lebensmittel bezahlen.“

Weitere Quellen • AP

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