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Empörung in sozialen Medien: Trump zeigt KI-Bilder seiner Präsidentenbibliothek

Empörung in sozialen Medien: Trump teilt KI-Bilder einer Wolkenkratzer-Präsidentenbibliothek
Empörung in sozialen Medien: Trump teilt KI-Bilder seiner Präsidentschaftsbibliothek als Wolkenkratzer Copyright  AP Photo - EricTrump X
Copyright AP Photo - EricTrump X
Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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Im Netz kursiert ein KI-Video einer fiktiven Donald-Trump-Präsidentenbibliothek. Nutzer spotten über den goldglänzenden Turm – nur Bücher fehlen.

Donald Trump hat seine Pläne für eine Präsidentenbibliothek vorgestellt: ein von KI entworfenes Hochhaus in Miami.

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Auf Truth Social zeigte er Bilder der „Donald J. Trump Presidential Library“ – ein Bau mit eigener Marke, der unter anderem einen Ballsaal, eine Air-Force-One-Maschine, goldene Rolltreppen und eine riesige goldene Trump-Statue enthält. Die Figur zeigt ihn in der Pose, die durch den Attentatsversuch von zweitausendvierundzwanzig bekannt wurde.

„In den vergangenen sechs Monaten habe ich gemeinsam mit meinem unglaublichen Team bei [The Trump Organization] Herz und Seele in dieses Projekt gesteckt“, schrieb Eric Trump, der Sohn des Präsidenten, auf X. „Dieses Wahrzeichen am Wasser in Miami, Florida, wird ein dauerhaftes Denkmal für einen außergewöhnlichen Mann, einen außergewöhnlichen Entwickler und den größten Präsidenten sein, den unsere Nation je gekannt hat.“

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Viele machten sich über das Projekt lustig und entdeckten schnell einen eklatanten Mangel: Bücher.

Tatsächlich ist in der angeblichen Bibliothek kein einziges Buch zu sehen. Ein Versäumnis, das viel über Trump – und über die Grenzen von KI – aussagt.

„Es ist einfach nur ein Denkmal für ihn selbst“, schrieb jemand im Netz, eine andere Person kommentierte: „Wie ironisch: eine Bibliothek für einen Typen, der nicht lesen kann.“

„Die goldene Statue in Trumps neuer Bibliothek – von ihm selbst – erinnert verdächtig an ein paar andere rund um die Welt“, schrieb Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, ein bekannter Trump-Kritiker, auf X und spielte damit auf China und Nordkorea an.

Weitere Kritik folgte umgehend. Viele empörten sich darüber, dass die angeblich milliardenschwere Familie Trump das Projekt per Crowdfunding finanzieren will.

Hier einige der Reaktionen, die auf die fehlenden Bücher, das schlechte Timing der Ankündigung und die Epstein-Akten anspielen:

Falls Sie sich über den Standort wundern: Trump ließ sich zweitausendneunzehn offiziell als Einwohner Floridas registrieren. Der gebürtige New Yorker verlegte seinen Hauptwohnsitz in seinen Mar-a-Lago-Club in Palm Beach, Florida.

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