Italienische Oper und kasachische Klassik treffen in Rom bei einem Konzert aufeinander, das die Eröffnung der Botschaft Kasachstans beim Vatikan und das erste Pontifikatsjahr von Papst Leo XIV. feiert.
Das Konzert im Grand Academic Hall des Konservatoriums Santa Cecilia bot Werke von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini sowie Kompositionen von Akhmet Zhubanov und Latif Khamidi.
Der Abend stand zugleich im Zeichen des 120. Geburtstages von Akhmet Zhubanov, Kasachstans erstem professionellen Dirigenten, der als einer der prägenden Köpfe der kasachischen klassischen Musik gilt.
Die musikalische Leitung hatte Zhubanovs Urenkel Elmar Buribayev. Der serbische Geiger Ilija Marinković interpretierte Zhubanovs Arie für Violine und Orchester.
Solistinnen und Solisten der Astana Opera standen gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern des Konservatoriums Santa Cecilia auf der Bühne, darunter die kasachische Sopranistin Maria Mudryak.
„Es war ein wirklich besonderes und unvergessliches Erlebnis, auf der Bühne des Konservatoriums Santa Cecilia zu singen und Kasachstan bei diesem Anlass zu vertreten“, sagte Mudryak.
Das Konzert im Herzen Roms spiegelte die wachsenden kulturellen Beziehungen zwischen Kasachstan und Italien wider – durch Musik, Oper und gemeinsame klassische Traditionen.